Musik, Kunst und Sport wecken starke Gefühle. Genau darauf setzt der Schweizer Luxusuhrenhersteller Hublot mit der neuen Kollektion Big Bang Reloaded.
Hublot will die Branche aufmischen und jeden Zweifler davon überzeugen, dass mit der Marke zu rechnen ist.
Die Schweizer Marke ist mit erst 45 Jahren Erfahrung in der Luxusuhrmacherei im Vergleich zu vielen Rivalen noch jung. Einschüchtern lässt sie sich davon aber nicht.
Zu ihren Markenbotschaftern gehören einige der populärsten Sportstars der Welt. Deren, wenn auch bezahlte, Sympathie verschafft der jungen Marke eine Reichweite, die weit über ihre Größe hinausgeht.
Wenn sich die Türen zur jährlichen Messe für Spitzenluxusgüter öffnen, gehört Jamaikas achtfacher Olympia-Medaillengewinner Usain Bolt zu den größten Attraktionen am Hublot-Stand.
Der Andrang, ihn zu sehen, drohte in eine kleine Massenpanik umzuschlagen. Zum Glück läuft unser Euronews-Reporter etwas schneller als die meisten und erwischt den früheren Sprinter noch rechtzeitig.
„Ich war einen Großteil meiner Karriere bei Hublot, deshalb freue ich mich, für sie als Botschafter aufzutreten. Ich bin seit Jahren im Ruhestand und arbeite immer noch mit ihnen zusammen“, erklärt Bolt. „Wir machen weiterhin viele verschiedene Projekte … Es ist immer ein Vergnügen, mit großen Luxusmarken verbunden zu sein.“
„Zeit ist alles … Mein ganzes Leben drehte sich immer um Zeit und darum, was sie bedeutet. Um Geschwindigkeit und darum, wie sie mein Leben beeinflusst. Für mich ist Zeit einfach alles.“
„Okay, welche Uhr ist Ihr Lieblingsmodell?“, fragte Euronews.
„Oh mein Gott, eigentlich ist es meine erste Big Bang, denn sie besteht aus den Spikes, mit denen ich meinen zweiten Weltrekord gelaufen bin. Diese persönliche Note bedeutet mir viel“, sagt Bolt.
Innovation und Kreativität
Hublot kann keine Jahrhunderte Uhrmachertradition vorweisen und setzt deshalb auf Innovation und Kreativität statt auf Historie. Der Fokus liege klar auf der Zukunft, sagt CEO Julien Tornare.
„Wir haben junge Kunden, aber auch ein reiferes Publikum, das bislang die bekannten klassischen Marken gekauft hat und nun etwas Neues sucht. Sie wollen neue Materialien erleben“, sagt Tornare.
„Sie wollen eine neue Art, Uhrmacherei auszudrücken, und Hublot bietet das einem sehr breiten Publikum – von Teenagern bis zu Menschen in ihren Siebzigern oder Achtzigern. Wir sind stark in der zeitgenössischen Kunst vertreten. Wir sind in der Musik präsent. Wir haben schon sehr viel gemacht. Im Grunde kooperieren wir gern mit Emotionstreibern – und was löst mehr Emotionen aus als Sport, Musik oder Kunst?“
Während auf riesigen Leinwänden rund um die Ausstellung überdimensionale Bilder von Frankreichs Starstürmer Kylian Mbappé liefen, schaute sich eine andere Fußballlegende eher unauffällig die ausgestellten Uhren an. So viel zum Thema leiser Luxus, dachte er vielleicht, bevor ihn unser Reporter ansprach.
Luís Figo braucht jedem Fan des schönen Spiels nicht vorgestellt zu werden. Der frühere portugiesische Nationalspieler ist seit Langem mit Luxusuhren verbunden und spielte augenzwinkernd mit meiner Idee, Hublot könne ihm eines Tages ein eigenes Signaturmodell widmen.
„Ich finde, das sind zwei Welten, die sehr gut zusammenpassen. Im Fußball muss man immer pünktlich sein, sonst verpasst man seine Tore. Und die Möglichkeit, mit einer Luxusmarke wie Hublot zusammenzuarbeiten, ist immer ein Privileg“, betont Figo.
„Wenn man Uhren liebt, versteht man das alles leichter und freut sich umso mehr, Botschafter für eine Marke wie Hublot zu sein. Ich arbeite nun seit sechs bis sieben Jahren mit ihnen zusammen und bin sehr glücklich und geehrt.“