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NBA-Finals zurück im Madison Square Garden: Trump mischt sich unter die Fans

Trump besucht NBA-Spiel: Fans fürchten, er bringt Unglück
Trump bei NBA-Spiel erwartet: Fans fürchten, er bringt Pech Copyright  AP Photo
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Von Craig Saueurs
Zuerst veröffentlicht am
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Bei der Rückkehr der NBA-Finals nach New York, erstmals seit 1999, sitzt nicht nur Donald Trump auf der Tribüne, weitere Promis werden erwartet.

Fast drei Jahrzehnte nach dem letzten Auftritt der NBA-Finals im Madison Square Garden kehrt die große Bühne am Montagabend nach New York zurück. Für Fans der Knicks, die sich eigentlich nur auf Basketball konzentrieren wollen, platzt allerdings ein präsidentielles Spektakel in die Party.

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Wenn die Knicks Spiel drei austragen – ihr erstes Heimspiel in den Finals seit 1999 und mit einer Führung von zwei zu null in der Serie gegen die San Antonio Spurs –, sagt Donald Trump, er werde im Garden sein.

Viele Fans würden es lieber sehen, wenn er fernbleibt.

„DAS IST NICHT DAS ORANGE, DAS WIR IM GARDEN SEHEN WOLLEN!“ schrieb ein Nutzer (Quelle auf Englisch) auf dem Instagram-Konto der Knicks und sagte damit laut, was viele leise denken.

„Er soll einfach zu Spiel acht kommen“, schrieb ein anderer in Anspielung darauf, dass eine Serie höchstens sieben Spiele hat.

TSA-Erlebnis im Garden

Abseits der Politik bringt der Besuch eines amtierenden Präsidenten viel Sicherheitsaufwand mit sich – selbst wenn Fans selbst keine Taschen mitnehmen dürfen.

Am Samstag warnten die Knicks, dass in der Arena eine strikte Keine-Taschen-Politik gilt und „Sicherheitskontrollen im TSA-Stil“ warten. Die Zuschauer sollen mindestens zwei Stunden früher kommen, damit genug Zeit für zusätzliche Kontrollen bleibt.

„Je näher wir an Spiel drei der NBA-Finals am Montagabend kommen, desto wichtiger ist es, dass Madison Square Garden und der United States Secret Service allen Ticketinhabern ein sicheres und angenehmes Erlebnis ermöglichen. Daher möchten wir die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen vorab mitteilen“, erklärte der Klub in einer Mitteilung.

Falls Trump tatsächlich erscheint, wäre er der erste amtierende US-Präsident überhaupt bei einem Spiel der NBA-Finals – und der erste Präsident bei einem NBA-Spiel seit 2015, als Barack Obama am Spielfeldrand saß, als die Chicago Bulls auf die Cleveland Cavaliers mit Superstar LeBron James trafen.

„Ich bin schon lange Knicks-Fan, und ich bin auch ein Fan von Jim Dolan“, sagte Trump vergangene Woche zu Reporterinnen und Reportern und meinte damit den Besitzer der Knicks. „Er ist ein netter Kerl, okay? Er wollte sehr lange gewinnen, er ist ein Wettkampftyp, und jetzt hat er ein erstaunliches Team.“

Die Behörden sagten außerdem ein geplantes Public Viewing vor dem Madison Square Garden ab. Nach dem letzten derartigen Event bei Spiel zwei, das mit mehr als einem Dutzend Festnahmen endete, überrascht diese Entscheidung weniger als Trumps kurzfristig angekündigter Besuch.

Wer sonst ist dabei?

Timothée Chalamet und Kylie Jenner verfolgen die zweite Halbzeit von Spiel vier der Eastern-Conference-Finals in den NBA-Playoffs – 25. Mai 2026
Timothée Chalamet und Kylie Jenner verfolgen die zweite Halbzeit von Spiel vier der Eastern-Conference-Finals in den NBA-Playoffs – 25. Mai 2026 AP Photo

Wie so oft im Madison Square Garden ist Trump nicht der einzige prominente Fan in der Arena. Und nicht einmal der einzige Politiker.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani wird ebenfalls erwartet – ebenso wie eine ganze Reihe prominenter Fans, die während der Playoffs immer wieder am Spielfeldrand saßen.

Ben Stiller, Billy Baldwin, Fat Joe, Tracy Morgan und das Promi-Paar Timothée Chalamet und Kylie Jenner gehören zu den Stammgästen in diesem Playoff-Lauf der Knicks.

Doch keine Prominente, kein Prominenter ist so eng mit der Knicks-Fanbasis verbunden wie Spike Lee.

Der Regisseur besucht Knicks-Spiele seit 1985, im selben Jahr, in dem er mit den Dreharbeiten zu seinem ersten Spielfilm She’s Gotta Have It begann. Er hat die Höhen der Patrick-Ewing-Ära in den 1990er-Jahren erlebt – und die Tiefen der Saison 2018, als die Knicks mit der schlechtesten Bilanz der gesamten NBA abschlossen.

Im Jahr 2024 wurde Lee in die Basketball Hall of Fame aufgenommen – als „Superfan“ zusammen mit dem ebenfalls Knicks-versessenen Billy Crystal und dem langjährigen Lakers-Unterstützer Jack Nicholson.

An einem Abend, an dem ein Präsident bei den NBA-Finals einen seltenen Auftritt hinlegt, ist Spike Lees Präsenz vermutlich das Unspektakulärste in der ganzen Arena.

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