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Frankreichs WM-Team 2026: Torhymne wird Daft Punks 'One More Time'

Sind Daft Punk bei der WM 2026? Ja, irgendwie schon …
WM 2026: Daft Punk doch dabei – irgendwie Copyright  AP Photo - Canva
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Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Frankreichs Team trifft heute Abend bei der WM auf Irak. Schon jetzt sorgt die ausgewählte Stadionmusik der Bleus bei vielen Fans für Begeisterung.

Die K.o.-Phase der WM 2026 rückt näher, und in der Zwischenzeit gewöhnen sich die Fans an eine ganze Reihe neuer Regeländerungen.

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Genau elf sind es: darunter Maßnahmen zur Zeitersparnis, zeitlich begrenzte Auswechslungen, deutlich mehr VAR-Eingriffe (Video Assistant Referee) und eine umstrittene Bestimmung. Sie erlaubt es dem Schiedsrichter, einen Spieler vom Platz zu stellen, wenn dieser sich in einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler die Hand vor den Mund hält.

Mit dieser neuen Regel wollen die Organisatoren verhindern, dass Spieler ihre Beleidigungen verstecken. Miguel Almirón bekam das am vergangenen Freitag in der ersten Halbzeit von Paraguays Sieg gegen die Türkei zu spüren. Er schrieb unliebsame Geschichte: als erster Spieler bei einer Weltmeisterschaft, der wegen eines verdeckten Mundes beim Gespräch mit einem Gegner die Rote Karte sah – obwohl nichts darauf hindeutete, dass Almirón Schimpfwörter oder unangemessene Ausdrücke benutzte.

Es gibt aber auch erfreulichere Neuerungen: Eine neue Regel erlaubt es den Ländern, ihre eigenen Torlieder auszuwählen.

Die teilnehmenden Nationen dürfen persönliche Musikstücke einreichen, die nach Toren und in anderen Schlüsselmomenten einer Partie im Stadion gespielt werden.

England entschied sich für den Track „Chase the Sun“ von Planet Funk; Schottland setzt auf „I’m Gonna Be (500 Miles)“ von The Proclaimers; Brasilien wählte traditionelle Sambastücke wie „Esquentado O Couro“; Südkorea greift zu „JUMP“ von BLACKPINK; Australien geht den Rock-Weg mit „Thunderstruck“ von AC/DC; und die Schweiz setzt auf den bewährten Klassiker „Freed From Desire“ von Gala.

Eine Songwahl sorgt jedoch weltweit bei Musikfans für besonders viel Aufmerksamkeit: Frankreich setzt auf einen echten Elektro-Klassiker, „One More Time“ von Daft Punk.

Die ikonische Single aus dem Jahr 2000, erschienen auf Daft Punks zweitem Album „Discovery“, erklang am Dienstag (16. Juni) gleich drei Mal über die Stadionlautsprecher, als Frankreich mit einem 3:1-Sieg gegen Senegal ins Turnier startete.

Anspruchsvolle French-Touch-Fans hoffen, den Song heute noch ein paar weitere Male zu hören, denn Frankreich trifft auf Irak.

26 Jahre nach seiner Veröffentlichung löst der Titel noch immer Stadionchöre aus, und die Streamingzahlen dürften während des Turniers deutlich anziehen.

Schon Anfang dieses Jahres kündigte eine Hälfte der Roboter-Pioniere, Thomas Bangalter, sein nächstes Projekt an: einen neuen Ballett-Soundtrack, „Mirage – Ballet For 16 Dancers“, angekündigt als „ein weitläufiges und atmosphärisches Stück elektronischen Minimalismus“. Das Album erschien am 5. Juni.

Die französische Nationalmannschaft, derzeit auf Rang zwei der Weltrangliste und Topfavorit auf den Titel, ist am Dienstag, dem 16. Juni, mit einem 3:1-Erfolg gegen Senegal in die WM gestartet. Das zweite Spiel steht heute Abend um 23 Uhr MEZ in Philadelphia gegen Irak an.

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