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Spanien prägt Münze zum zweiten WM-Stern 2026

Die Gedenkmünze mit Vorder- und Rückseite: Spaniens Team stemmt den WM-Pokal.
Die Gedenkmünze zeigt auf Vorder- und Rückseite Spaniens WM-Triumph mit der hochgereckten Trophäe. Copyright  AP Photo
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Von Cristian Caraballo
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die spanische Prägestätte FNMT bringt eine Silbermünze zu fünf Euro im offiziellen Numismatikprogramm der WM 2026 heraus, gewidmet dem am 19. Juli in New Jersey gewonnenen Titel.

Zehn Tage nachdem Ferran Torres der spanischen Nationalmannschaft mit seinem Treffer in der Verlängerung gegen Argentinien den zweiten Stern gesichert hat, lässt die spanische Münzstätte Real Casa de la Moneda den Triumph auch aus Metall prägen. Die FNMT bringt eine Silbermünze zu fünf Euro mit dem Titel „Campeones del Mundo“ auf den Markt. Sie richtet sich an Sammlerinnen, Sammler und Fans, die mehr mit nach Hause nehmen möchten als die Erinnerung an das eins-zu-null im MetLife Stadium.

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Für die Fábrica ist die Münze mehr als ein Sammlerstück. In der Präsentation ordnet sie den WM-Titel unter die großen Meilensteine des spanischen Sports ein und betont, dass seine Wirkung weit über den Fußball hinausging und zu einem gesellschaftlich wie institutionell anerkannten Ereignis wurde. Mit dieser Ausgabe erweitert die Institution das numismatische Erbe Spaniens um diese historische Leistung.

Vorder- und Rückseite: Felipe VI und Pokal mit zwei Sternen

Auf der Vorderseite findet sich entgegen ersten Händlerangaben nicht der Pokal. Zu sehen ist das linke Profilporträt von König Felipe VI. Die Umschrift „Felipe VI rey de España“ verläuft oben im Kreis, unten steht zwischen zwei Punkten das Jahr 2026. Das Ganze ist von einem Perlkreis eingefasst.

Vorderseite der Münze
Vorderseite der Münze TMNT

Die Rückseite trägt die gesamte WM-Symbolik: Oben prangt das Logo der FIFA World Cup 26, unten in Großbuchstaben „Campeones del Mundo“. Im Zentrum steht farbig der offizielle Pokal des Turniers. Rechts erscheint ein fünfzackiger Stern über den Farben der spanischen Flagge, darunter der Nennwert in zwei Zeilen: „5 Euro“. Links befinden sich das Münzzeichen und ein identischer Stern. Das Motiv liegt auf einem Hintergrund, der Teile der Silhouette des offiziellen WM-Brandings aufgreift.

Rückseite der Münze.
Rückseite der Münze. FNMT

Das von der FNMT-RCM bereits festgezurrte technische Datenblatt schafft Klarheit gegenüber teils widersprüchlichen Händlerangaben: Die Münze besteht aus Silber mit einem Feingehalt von 925 Tausendteilen, der Rest ist Kupfer. Sie wiegt 13,50 Gramm, die Toleranz liegt bei ±0,20 Gramm. Der Durchmesser beträgt 33 Millimeter, die runde Münze hat einen geriffelten Rand und ein Proof-Finish. Die maximale Auflage beläuft sich auf 50.000 Stück – eine hohe Zahl, die einige Geschäfte bereits genannt hatten, während andere von deutlich kleineren Serien ausgingen. Der Verkaufspreis liegt bei 60,33 Euro, Mehrwertsteuer nicht inbegriffen.

Nicht erste WM-Münze, aber fehlendes Stück

Die neue Münze entsteht nicht im luftleeren Raum. Seit 2025 gibt die FNMT im Rahmen des offiziellen numismatischen Programms zur WM 2026 eine größere Reihe aus: Silbermünzen zu zehn Euro sowie Goldmünzen zu 100 und 400 Euro, die der Teilnahme der Nationalmannschaft gewidmet sind und einen stilisierten Fußballer beim Schuss zeigen.

Diese Ausgaben feierten die Qualifikation Spaniens für das Turnier, die jüngste Münze feiert den Sieg. Das nächstliegende Vorbild ist das Jahr 2010, als die Fábrica eine 20-Euro-Münze auf den WM-Titel in Südafrika prägte – den ersten Stern für die Roja.

Gedenkmünze zur WM 2026
Gedenkmünze zur WM 2026 FNMT

Ab wann die Münze erhältlich ist

Nach Angaben offizieller Händler, die bereits eine Vorbestellung anbieten, soll die Ausgabe Anfang August erscheinen – nur wenige Wochen nach dem Finale.

Unstrittig ist, was hinter dem Design steht: eine Weltmeisterschaft, in der Rodri zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde, Unai Simón den Goldenen Handschuh erhielt und Pau Cubarsí als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet wurde. Spanien spielte ein Finale, das dem von Südafrika 16 Jahre zuvor fast glich: ein Tor in der Verlängerung, ein unerwarteter Held. Diesmal übernahm Ferran Torres die Rolle, die 2010 Andrés Iniesta innehatte.

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