Fermentierte Pferdemilch, bekannt als Kymyz, ist ein traditionelles zentralasiatisches Getränk mit Tausenden von Jahren Geschichte. In Kasachstan bleibt es bis heute ein wichtiger Teil des nomadischen Erbes, der Küche und der Gastfreundschaft.
Die Geschichte von Kymyz ist eng mit der Geschichte des Pferdes und der nomadischen Kultur Kasachstans verflochten. Der früheste westliche Text, der die Milch erwähnt, stammt von Herodot, der in seinen Geschichten aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. die Verarbeitung der Stutenmilch durch die Skythen beschreibt. Kymyz wird traditionell für seine ernährungsphysiologischen und medizinischen Eigenschaften geschätzt und enthält nützliche Mikroorganismen, die während der Fermentation produziert werden.
Heute wird die Milch nicht nur als Symbol der kasachischen Kultur genossen, sondern auch als Getränk, das immer noch einen Platz im modernen Leben findet. In dieser Folge besuchen wir Pferdefarmen, um zu sehen, wie Kymyz hergestellt wird, treffen die Menschen, die die Tradition am Leben erhalten, und entdecken, wie ihr Geschmack von Region zu Region variieren kann. Die Geschichte befasst sich auch mit Kymyz Muryndyk, einer traditionellen Feier, die den Beginn der Saison für das Melken von Stuten markiert.