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William Forsythe: Besucher tanzen mit den Exponaten statt 'Bitte nicht berühren'

William Forsythe, Nirgendwo und überall zugleich, 2015
William Forsythe, Nirgendwo und überall zugleich, 2015 Copyright  Dominik Mentzos
Copyright Dominik Mentzos
Von Mikhail Calvez
Zuerst veröffentlicht am
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Der wegweisende Choreograf William Forsythe lädt in den Niederlanden in seine neue Ausstellung ein. Dort gelten überraschend keine üblichen Museumsregeln.

William Forsythe, einer der bedeutendsten Choreografen der Welt, präsentiert im Museum Voorlinden in den Niederlanden eine Einzelausstellung.

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Unter dem Titel „Choreographic Objects“ vereint sie großformatige Installationen, Skulpturen und Filmarbeiten, die Besucherinnen und Besucher ermutigen, sich körperlich auf die Werke einzulassen. Forsythe beschreibt das Projekt als „Erweiterung choreografischer Praxis“.

Der gefeierte amerikanische Künstler nennt die Schau „eine Folge von Aktivitäten und Ideen, die ein stimmiges Narrativ von Addition und Subtraktion bilden“. Das Publikum erlebt er als sehr „unberechenbar“. Während ihres Rundgangs würden bei vielen die „Persönlichkeiten zutage treten“.

Die Ausstellung lässt sich auch rein visuell erleben, ganz ohne körperliche Beteiligung. Doch wer möchte schon die Gelegenheit verpassen, einmal die übliche „Nicht berühren“-Regel zu brechen?

„Choreographic Objects“ ist noch bis zum 23. August 2026 im Museum Voorlinden in Wassenaar in den Niederlanden zu sehen. Das Video oben zeigt Eindrücke aus der Ausstellung.

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