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Mann vor Gericht: Geplanter Angriff auf niederländische Prinzessinnen

Die niederländische Prinzessin Amalia winkt vom Balkon des großherzoglichen Palastes in Luxemburg, 3. Oktober 2025
Die niederländische Prinzessin Amalia winkt vom Balkon des großherzoglichen Palastes in Luxemburg, 3. Oktober 2025 Copyright  AP Photo
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Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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Es war nicht klar, wo oder wann der Mann verhaftet wurde, und der Name des Verdächtigen wurde im Einklang mit den niederländischen Datenschutzbestimmungen nicht veröffentlicht.

Ein 33-jähriger Mann soll in der kommenden Woche vor Gericht erscheinen, nachdem er unter dem Verdacht festgenommen wurde, einen Anschlag auf zwei niederländische Prinzessinnen geplant zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Den Haag wird der Mann verdächtigt, im Februar in Den Haag einen Angriff auf die 22-jährige Thronfolgerin Prinzessin Amalia und ihre 20-jährige Schwester Prinzessin Alexia vorbereitet zu haben.

"Der Verdächtige soll Anfang Februar im Besitz von zwei Äxten gewesen sein, in die die Worte ‚Alexia‘, ‚Mossad‘ und ‚Sieg Heil‘ eingeritzt waren. Zudem soll er ein handgeschriebenes Blatt mit den Worten ‚Amalia‘, ‚Alexia‘ und ‚Blutbad‘ bei sich getragen haben", heißt es in der gerichtlichen Verfügung.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft lehnte es ab, vor der Anhörung am Montag weitere Details zu nennen.

Unklar ist bislang, wann und wo der Mann festgenommen wurde. Sein Name wurde entsprechend den niederländischen Datenschutzbestimmungen nicht veröffentlicht.

Der niederländische König Willem-Alexander umarmt seine Tochter Prinzessin Alexia, während sie für die Medien in Den Haag posieren, 30. Juni 2023
Der niederländische König Willem-Alexander umarmt seine Tochter Prinzessin Alexia, während sie für die Medien in Den Haag posieren, 30. Juni 2023 AP Photo

Das Königshaus äußerte sich zunächst nicht zu dem Fall.

Prinzessin Amalia war bereits in der Vergangenheit Ziel von Drohungen. Im Jahr 2022 sah sie sich gezwungen, ihr Studentenleben in Amsterdam aufzugeben und in den königlichen Palast zurückzukehren, nachdem Hinweise auf Bedrohungen aus der organisierten Kriminalität bekannt geworden waren.

Königin Máxima der Niederlande erklärte damals, ihre Tochter könne "ihr Zuhause nicht verlassen", was "erhebliche Auswirkungen auf ihr Leben" habe.

Die älteste der drei Prinzessinnen hielt sich daraufhin mehrere Monate in Madrid auf und bedankte sich später für die Unterstützung, indem sie dort einen Tulpengarten eröffnete.

Bereits 2020 war ein Mann verurteilt worden, der der damals 16-jährigen Amalia und einer Freundin über Instagram Drohungen geschickt hatte.

Weitere Quellen • AP

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