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Emotionale Worte nach der Reise: Papst Leo XIV. dankt König Felipe VI. und ganz Spanien

Papst Leo XIV. feiert Sonntagsmesse im Vatikan, 14. Juni 2026.
Papst Leo XIV. während der Sonntagsmesse im Vatikan am vierzehnten Juni 2026. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
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Nach dem Angelus im Vatikan hat der Papst Spanien, König Felipe VI. und der Religionsgemeinschaft des Landes für die herzliche Aufnahme während seiner Reise vom 6. bis zum 12. Juni gedankt.

Vom Fenster des Apostolischen Palastes aus hat Leo XIV. an diesem Sonntag seine vierte apostolische Auslandsreise dankenden Worten an Spanien beendet. Die Reise dauerte führte den Pontifex vom 6. bis 12. Juni 2026 nach Madrid, Barcelona, Gran Canaria und Teneriffa. Es war der erste Besuch eines Papstes in Spanien seit Benedikt XVI., der 2011 zum Weltjugendtag nach Madrid gereist war.

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Vor dem Mittagsgebet füllten rund 20.000 Gläubige den Petersplatz zur Melodie von "Alza la mirada“, jenem Lied, das das Motto der Reise geprägt hatte. Der Papst dankte dem spanischen Volk für die herzliche Aufnahme und würdigte ausdrücklich König Felipe VI. – ein eher ungewöhnlicher Hinweis in diesem Rahmen. "Besonders danke ich Seiner Majestät dem König“, sagte das Kirchenoberhaupt, bevor er Gott bat, Spanien immer seinen Segen zu erteilen.

Der Papst an der Seite von Migrantinnen und Migranten

In den sieben Tagen seines Aufenthalts stellte Leo XIV. immer wieder die Einheit gegen die Spaltung in den Mittelpunkt. Er rief zu mehr Aufmerksamkeit für Migrantinnen und Migranten auf, verteidigte die menschliche Würde und zeigte sich besorgt über Missbrauch in der Kirche.

Auf Teneriffa, der letzten Station seiner Spanien-Reise, rief Leo XIV. Migrantinnen und Migranten zur Integration auf: Sie sollten die Sprache lernen, die Gesetze achten und sich aktiv am Leben der Gemeinden beteiligen.

Hier die Worte des Papstes nach dem Angelusgebet am Sonntag im Vatikan:

„Zunächst danke ich dem Herrn für die Apostolische Reise, die ich in Spanien unternehmen durfte. Ich danke dem spanischen Volk, das mich mit großem Enthusiasmus und großer Frömmigkeit aufgenommen hat, und in besonderer Weise Seiner Majestät dem König. Mein herzlicher Dank gilt ebenso den Bischöfen, den Gemeinschaften, die ich besucht habe, und der ganzen Kirche in Spanien. Gott segne Spanien immer!“

Philippinen und neue Märtyrer: weitere Botschaften beim Angelus

Der Papst richtete den Blick auch auf die Philippinen, wo am 8. Juni ein Erdbeben der Stärke 7,8 die Insel Mindanao im Süden des Landes erschütterte. Mehr als 40 Menschen kamen ums Leben, Hunderte wurden verletzt, über 32.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Leo XIV. sicherte der betroffenen Bevölkerung seine Nähe zu und bat um Gebete für die Opfer und ihre Familien.

Anschließend erinnerte der Papst an die in den vergangenen Tagen seliggesprochenen Priester. Am 6. Juni wurden in Brno die Tschechen Jan Bula und Václav Drbola, Märtyrer des Kommunismus, selig gesprochen sowie in der Gemeinde von Johannes Paul II. in Krakau der Salesianer Jan Świerc zusammen mit acht polnischen Mitbrüdern, die Opfer des Holocaust waren..

Am 13. Juni wurde in der Pfarrei Jaura in Brasilien der italienische Missionar Nazareno Lanciotti seliggesprochen, der ermordet worden war, weil er die Ärmsten gegen Drogenhandel und Prostitution verteidigt hatte.

Leo XIV. hob hervor, dass sie alle wegen ihrer Treue zu Christus unter totalitären Regimen ihr Leben verloren. Ihr Beispiel und ihre Fürsprache, so der Papst, sollen die Mission der Priester und der ganzen Kirche stärken.

Ökumenischer Dialog und letzter Gruß an Pilger aus New Jersey

Zum Schluss richtete der Papst einige Worte auf Englisch an die Internationale Kommission für den Dialog zwischen den Jüngern Christi und der katholischen Kirche, ein Gremium, das 1977 gegründet wurde, um die Einheit der Christen voranzubringen. Leo XIV. dankte den Mitgliedern für ihre theologischen Beiträge und äußerte den Wunsch, dass ihre Überlegungen das Wachsen der Gemeinschaft zwischen den verschiedenen Konfessionen fördern mögen.

Der Angelus endete mit einem Gruß an die zahlreichen Pilgerinnen und Pilger aus den Vereinigten Staaten, vor allem aus dem Bundesstaat New Jersey, die an diesem Sonntag unter den rund 20.000 Gläubigen auf dem Petersplatz waren.

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