Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Aufbau für das Oktoberfest 2026 in München hat begonnen

Das Oktoberfest bei Nacht und von oben
Das Oktoberfest bei Nacht und von oben Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von VS
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Auf der Münchner Theresienwiese rollen wieder die Bagger: Knapp drei Monate vor dem Oktoberfest hat der Aufbau des größten Volksfestes der Welt begonnen. Bis zum Fassanstich im September entsteht dort eine der größten temporären Baustellen Europas.

Noch ist die Theresienwiese eine riesige Baustelle – doch in wenigen Monaten werden hier wieder Millionen Menschen gemeinsam feiern. In München haben am Montag offiziell die Aufbauarbeiten für das Oktoberfest 2026 begonnen. Bis zur Eröffnung am 19. September entstehen Festzelte, Fahrgeschäfte, Buden und Biergärten auf dem Gelände des weltweit größten Volksfestes.

WERBUNG
WERBUNG

Der Aufbau ist jedes Jahr ein logistisches Großprojekt. Rund drei Monate lang wird auf der Theresienwiese gearbeitet, bevor die ersten Besucherinnen und Besucher das Festgelände betreten können.

„Gott sei Dank hat das Gericht noch rechtzeitig entschieden, wir dürfen die Wiesn stattfinden lassen wie jedes Jahr 2026 und deswegen geht es heute auch rechtzeitig los. Eine der größten temporären Baustellen Europas beginnt heute, 70 bis 100 LKW-Ladungen pro Zelt stehen an“, sagte Münchens Wirtschaftsreferent Christian Scharpf zum Auftakt der Arbeiten.

Dem Baustart war ein juristischer Streit um die Vergabe mehrerer Festzelte vorausgegangen. Die Wiesn gilt seit Jahren als hart umkämpftes Feld: Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen um begehrte Standplätze und lukrative Zeltkonzessionen. Erst nachdem ein Gericht einen Eilantrag eines unterlegenen Bewerbers abgewiesen hatte, konnte die Stadt den Aufbau wie geplant starten.

Drei Monate Aufbau für zwei Wochen Ausnahmezustand

Damit zum Start des Oktoberfestes alles fertig ist, müssen in den kommenden Wochen tausende Tonnen Material auf die Theresienwiese gebracht und verbaut werden. Allein für die großen Festzelte sind dutzende Lkw-Lieferungen nötig. Hinzu kommen Fahrgeschäfte, Versorgungsleitungen, Küchen, Bierkeller und die gesamte technische Infrastruktur.

Nach Angaben der Stadt beginnt der Aufbau inzwischen früher als noch vor einigen Jahren. So bleibt mehr Zeit, mögliche wetterbedingte Verzögerungen auszugleichen.

„Der Aufbau dauert insgesamt ein Vierteljahr. Vor einiger Zeit hat man auch begonnen, früher mit dem Aufbau anzufangen – wegen der Witterung. Das ist in diesem Sommer mehr als verständlich geworden. Es ist gut, dass wir zwei Wochen früher angefangen haben und nicht erst im Laufe des Juli“, erklärte Scharpf.

Rund sechs Millionen Besucher erwartet

Wenn am 19. September das erste Fass angestochen wird, rechnet die Stadt erneut mit mehreren Millionen Gästen aus aller Welt. Im vergangenen Jahr kamen rund 6,7 Millionen Besucherinnen und Besucher auf die Wiesn.

Neue Rekorde seien dabei jedoch nicht das Ziel, betonte Scharpf. „Wir streben hier keine Rekorde an, sondern es soll ja auch noch gemütlich sein auf der Wiesn. Letztes Mal waren es 6,7 Millionen Besucher – das ist okay. Mit dieser Zahl kann man gut leben, und so etwas wünschen wir uns auch für dieses Jahr“, sagte er.

Bis dahin wird auf der Theresienwiese jedoch noch geschraubt, gehämmert und montiert. Wo heute Kräne, Bagger und Lastwagen das Bild bestimmen, sollen in knapp drei Monaten wieder Blasmusik, Bierkrüge und Fahrgeschäfte den Ton angeben. Für München hat damit der Countdown zum Oktoberfest offiziell begonnen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit in Brüssel: 10.000 kamen - warum es Protest gab

Von Russland bezahlte Ukraine-Proteste: Geheimdienst in Polen nimmt Drahtzieher fest

Hitze: EU-Kommission hält sich in Streit um Klimaanlagen zurück