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Huthi-Rebellen im Jemen melden Angriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien

Früherer Huthi-Angriff: Rauch über einer Saudi-Aramco-Ölanlage in Abqaiq, Saudi-Arabien, am 27. Juli 2026.
Früherer, den Huthi zugeschriebener Angriff: Rauch über einer Saudi-Aramco-Ölanlage in Abqaiq, Saudi-Arabien, 27. Juli 2026. Copyright  The Associated Press. All rights reserved
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Von Gael Camba
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Im Jemen verbündete Huthi mit Iran melden einen Drohnenangriff auf eine Raffinerie an der Rotmeer-Küste Saudi-Arabiens. Seit dem Bruch der Waffenruhe von 2022 haben ihre Attacken deutlich zugenommen.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben am Sonntag nach eigenen Angaben eine Ölanlage an der Rotmeerküste Saudi-Arabiens getroffen, kurz nachdem das Golfkönigreich gemeldet hatte, ein Feuer an dem Standort gelöscht zu haben.

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Militärsprecher Yahya Saree erklärte, die Huthi hätten „die Aramco-Raffinerie in Jizan erfolgreich mit einer Drohne angegriffen, und der Treffer war präzise“. Der Angriff sei eine Antwort auf saudische Drohneneinsätze im Nordwesten des Landes.

Aramco ist der staatliche Ölkonzern Saudi-Arabiens.

Die Waffenruhe von 2022 im jemenitischen Bürgerkrieg scheint im vergangenen Monat zusammengebrochen zu sein. Saudi-Arabien war vor mehr als einem Jahrzehnt auf Seiten der international anerkannten Regierung in den Konflikt eingestiegen. Die Huthi kündigten nun eine Seeblockade gegen den nördlichen Nachbarn Saudi-Arabien an und griffen saudische Tanker im Roten Meer an.

Die Huthi kontrollieren große Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa und Gebiete an der Grenze zu den saudischen Provinzen an der Küste des Roten Meeres.

Die jemenitische Bedrohung für die Schifffahrt und die saudischen Ölanlagen erfolgt parallel zur iranischen Blockade der Straße von Hormus. Diese Meerenge ist zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington geworden. Teheran und Washington ringen zugleich um ein Ende des Nahostkriegs, den die USA und Israel im Februar begonnen haben.

Zuvor hatte das saudische Energieministerium mitgeteilt, zivile Einsatzkräfte hätten einen Brand in der Raffinerie von Jizan unter Kontrolle gebracht; zur Ursache machte die Behörde keine Angaben.

Die Anlage war bereits im Juli Ziel eines Angriffs der jemenitischen Huthi-Rebellen.

„Die Brandschutzteams von Saudi Aramco haben einen Brand gelöscht, der heute, Sonntag, in den frühen Morgenstunden in einer der Anlagen der Aramco-Raffinerie in Jizan ausgebrochen ist. Es gab keine Verletzten“, teilte das Ministerium mit.

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