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"Red Code": Höchste Brandgefahr auf beliebten Urlaubsinseln in Griechenland

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Archivfoto Copyright  AP Photo/Michael Varaklas
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Von Ioannis Karagiorgas mit ΑΠΕ-ΜΠΕ
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Sehr hohe Brandgefahr auf den Ionischen Inseln, hohe Gefahr in Attika und auf allen Inseln: Griechenland bleibt im Ausnahmezustand, während sich die Lage bei drei aktuellen Bränden langsam entspannt.

Die Region Ionische Inseln steht heute unter Alarmstufe „Red Code". Dort herrscht sehr hohe Brandgefahr der Kategorie vier, wie das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz mitteilte. Die zuständigen Behörden arbeiten bereits in erhöhter Bereitschaft.

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Bei Alarmstufe „Red Code" fährt der nationale Katastrophenschutzmechanismus alle Kräfte hoch: Zusätzliches Personal, Material und Ausrüstung werden je nach Lage aktiviert. Ziel ist es, bei drohender Gefahr einsatzbereit zu sein, Notfälle zu bewältigen und die Folgen eines möglichen zerstörerischen Ereignisses zu begrenzen. Parallel laufen kurzfristige Maßnahmen zur Wiederherstellung und Unterstützung an, um die Auswirkungen einer Katastrophe abzumildern.

Hohe Brandgefahr der Kategorie drei besteht heute zudem für Attika, mehrere Regionen des Festlands sowie den gesamten griechischen Inselraum.

Aktuelle Lage der Brände

Verbessert hat sich inzwischen die Lage bei dem Brand, der gestern in niedriger Vegetation und Abfällen im Gebiet Elliniko auf der Insel Salamina ausgebrochen war. Die Feuerwehr arbeitet weiterhin innerhalb des betroffenen Steinbruchs, wo große Mengen Müll lagern. Außerhalb dieses Bereichs gilt das Feuer als eingegrenzt, eine weitere Ausbreitung erscheint unwahrscheinlich.

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Archivfoto AP Photo/Michael Varaklas

Auch in Ágios Vlásios in Böotien hat sich die Lage beruhigt. Der dort gestern in niedriger Vegetation ausgebrochene Brand wird nach einem nächtlichen Löscheinsatz nun vor allem an Schwel- und Rauchstellen bekämpft. Vor Ort bleiben starke Kräfte im Einsatz: 92 Feuerwehrleute, fünf Fußtruppgruppen der 4. und 10. EMODE sowie 25 Fahrzeuge. Mit Tagesanbruch kamen zwei Hubschrauber zur Luftunterstützung hinzu, weitere Luftmittel können bei Bedarf folgen. Die Gemeinde Livadeia unterstützt mit Löschwasser- und Baufahrzeugen.

Zu diesem Brand gingen gestern zwei Warnmeldungen über die Notrufnummer 112 heraus: Die erste informierte um 17.27 Uhr Menschen in Ágios Vlásios und Tsoukaládes, die zweite forderte um 18.14 Uhr zur Evakuierung von Tsoukaládes in Richtung Livadeia auf. Für das Gebiet gilt auch heute hohe Brandgefahr der Kategorie drei.

Keine aktive Feuerfront mehr gibt es bei dem Brand, der gestern in einem Waldgebiet nahe Stefáni in Böotien ausbrach. Nachdem die Einsatzkräfte in der Nacht zahlreiche Glutnester bekämpften, konzentrieren sie sich nun auf verbleibende Schwelstellen. Das Feuer war gegen 15.40 Uhr an einer schwer zugänglichen Stelle mitten im Wald entstanden, weit entfernt von bewohntem Gebiet.

Dort sind weiterhin 85 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von vier Fußtruppgruppen der 1. und 4. EMODE, freiwilligen Helfern und 28 Fahrzeugen. Mit Tagesanbruch kamen ebenfalls zwei Hubschrauber zum Einsatz, weitere Luftmittel stehen bei Bedarf bereit. Löschwasser- und Baufahrzeuge der Kommunalverwaltung unterstützen zusätzlich. Auch dieses Gebiet bleibt heute in hoher Brandgefahr der Kategorie drei.

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