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Polen: 64-jährige deutsche Urlauberin ertrinkt in Ostseebad

Strand in Międzyzdroje, 2023
Strand in Międzyzdroje, 2023 Copyright  Wikimedia Commons, CC 4.0, Kapitel
Copyright Wikimedia Commons, CC 4.0, Kapitel
Von Jan Bolanowski
Zuerst veröffentlicht am
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Am Freitag ging eine 64-jährige Urlauberin aus Deutschland in Międzyzdroje trotz stürmischer See mit ihrem Mann in die Ostsee. Kurz darauf ging sie unter. Retter holten sie an den Strand und versuchten, sie zu reanimieren, konnten ihr Leben aber nicht retten.

Am 4. September hat sich in Międzyzdroje, einem Ostseebad im Nordwesten Polens auf der Insel Wolin, eine Tragödie ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ging ein deutsches Ehepaar ins Meer, obwohl an der Ostsee gefährliche Bedingungen herrschten. Es wehte starker Wind, die Wellen waren hoch.

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Kurz darauf verschwand die 64-Jährige unter der Wasseroberfläche.

Rettungskräfte kämpfen vergeblich um ihr Leben

Einsatzkräfte eilten zum Strand. Sie holten die Frau aus der Ostsee und begannen mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung. Die Retter kämpften lange um ihr Leben. Trotz aller Maßnahmen konnten sie ihr Leben nicht retten.

Die Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde in Kamień Pomorski, Izabela Kik, sagte dem Sender TVP3 Szczecin, dass die Urlauber die Warnzeichen ignoriert hatten.

„Die deutschen Staatsbürger gingen trotz der Wetterlage ins Wasser. Kurz darauf verschwand die Frau unter der Wasseroberfläche. Die eingeleitete Reanimation blieb ohne Erfolg“, so die Polizistin.

Starker Wind und hohe Wellen an der Ostsee

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten auf der Ostsee schwierige Bedingungen. Starker Wind sorgte für hohen Wellengang und erschwerte ein sicheres Baden.

Laut lokalen Angaben galten in der Region Warnungen vor starkem Wind. In Böen erreichte er Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h.

Trotzdem ging das Ehepaar ins Wasser.

Die Polizei rekonstruiert nun den genauen Ablauf des Unglücks. Die Beamten prüfen unter anderem, unter welchen Umständen die Frau unter Wasser geriet. Noch ist unklar, was genau zu ihrem Ertrinken geführt hat.

Die Einsatzkräfte mahnen erneut zu besonderer Vorsicht beim Aufenthalt am Meer. Starker Wind und hohe Wellen können die Bedingungen im Wasser sehr schnell verändern, selbst wenn der Einstieg ins Meer zunächst ungefährlich wirkt.

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