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Plant SpaceX von Elon Musk ein Starlink-Smartphone?

Bringt Elon Musks Firma SpaceX bald ein eigenes Starlink-Smartphone auf den Markt?
Plant Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX ein eigenes Starlink-Smartphone? Copyright  Credit: Canva Images/AP Photo
Copyright Credit: Canva Images/AP Photo
Von Theo Farrant
Zuerst veröffentlicht am
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Berichten zufolge prüft Musks Konzern ein neues Starlink‑Gerät, das sich ohne Umweg direkt mit den eigenen Satelliten verbinden soll.

Gerüchte machen die Runde, dass SpaceX etwas deutlich Kleineres als eine Rakete starten könnte: ein Smartphone.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters prüft das von Elon Musk gegründete Unternehmen neue, mit Starlink verknüpfte Produkte. Dazu zählt auch ein mögliches Smartphone, das die Marke Starlink tragen könnte.

Konkrete Details gibt es kaum. Im Kern geht es um ein Gerät, das sich direkt mit der wachsenden Satellitenkonstellation von SpaceX im All verbinden soll.

Musk selbst hat Spekulationen über ein klassisches Smartphone öffentlich zurückgewiesen. „Wir entwickeln kein Telefon“, schrieb er im vergangenen Monat auf X, der früheren Plattform Twitter. Ein anderes Gerät schloss er allerdings nicht aus.

Auf X erklärte er, ein Starlink-Telefon sei „nicht ausgeschlossen“. Es würde seiner Ansicht nach jedoch ganz anders aussehen als die Smartphones, die heute auf dem Markt sind.

SpaceX ist im Mobilfunkbereich bereits aktiv. Der Konzern arbeitet mit T-Mobile zusammen, um Starlink-Zugang auf bestehende Smartphones zu bringen, und vereinbarte im vergangenen Jahr einen Deal über 19,6 Milliarden Dollar (16,5 Milliarden Euro) zum Erwerb von Satellitenspektrum vom Unternehmen EchoStar.

SpaceX betreibt inzwischen mehr als 9.500 Satelliten – die größte Konstellation der Raumfahrtgeschichte – und versorgt weltweit mehr als neun Millionen Kundinnen und Kunden.

Rund 650 Satelliten sind bereits für das Direct-to-Device-Programm reserviert. Dieses soll langfristig Mobilfunkempfang auf der ganzen Welt ermöglichen, selbst in abgelegenen Regionen.

Zu Beginn dieses Jahres kündigte SpaceX jedoch an, rund 4.400 seiner Satelliten schrittweise abzusenken. Sie kreisen derzeit in etwa 550 Kilometern Höhe und sollen im Laufe des Jahres 2026 auf 480 Kilometer heruntergebracht werden. Das Unternehmen begründete den Schritt mit Sicherheitsbedenken im Weltraum.

Michael Nicholls, Vizepräsident für Technik bei SpaceX, sagte, eine niedrigere Umlaufbahn mache den Betrieb sicherer. Sie verringere die Risiken durch „unkoordinierte Manöver und Starts anderer Satellitenbetreiber“.

Die Entscheidung folgte auf einen seltenen Vorfall im Dezember. Damals teilte SpaceX mit, einer seiner Satelliten habe eine „geringe“ Menge Trümmer erzeugt und die Kommunikation mit einem Raumfahrzeug in 418 Kilometern Höhe unterbrochen.

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