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Bericht: Elon Musks X will Verifizierung ändern und 120-Millionen-EU-Streit beenden

ARCHIV - Elon Musk nimmt am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz teil, 22. Januar 2026.
ARCHIV - Elon Musk nimmt am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz teil, am 22. Januar 2026. Copyright  AP Photo/Markus Schreiber, File
Copyright AP Photo/Markus Schreiber, File
Von Pascale Davies
Zuerst veröffentlicht am
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Der Schritt Europas löst einen heftigen diplomatischen Streit zwischen Brüssel und Washington aus.

Elon Musks soziales Netzwerk X will sein System zur Nutzerverifizierung in der Europäischen Union ändern. Zuvor hatte die EU-Kommission im vergangenen Jahr eine Geldstrafe von 120 Millionen Euro verhängt, wie Kommissionssprecher Thomas Regnier berichtete.

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Nach Informationen von Bloomberg hat X der Kommission Vorschläge für den blauen Haken vorgelegt, mit dem Konten verifiziert werden.

Die Europäische Kommission hatte X im Dezember wegen Verstößen gegen den Digital Services Act zur Kasse gebeten. Nach ihrer Einschätzung kann das kostenpflichtige Verifizierungssystem, das nach der Übernahme von Twitter durch Elon Musk im Jahr 2022 eingeführt wurde, Nutzer irreführen. Es erweckt den Eindruck, verifizierte Konten seien automatisch vertrauenswürdig.

Außerdem kritisierte die Kommission, dass Nutzerinnen, Nutzer und Behörden kein aktuelles Verzeichnis der Werbetreibenden auf der Plattform einsehen können. Das kann vor allem im Wahlkampf zum Problem werden, weil die Herkunft von Botschaften schwerer nachzuvollziehen ist.

Nach der EU-Entscheidung muss das Unternehmen die Strafe nun zahlen oder eine finanzielle Garantie hinterlegen.

Der Schritt löste einen diplomatischen Streit zwischen Brüssel und Washington aus. Vertreter der Regierung von Donald Trump werfen der Europäischen Union Zensur vor.

Euronews Next bat X und die Europäische Kommission um eine Stellungnahme, erhielt bis zur Veröffentlichung jedoch keine Antwort.

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