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Blue-Origin-Rakete explodiert bei Triebwerkstest auf Startrampe

Eine New-Glenn-Rakete von Blue Origin steht am 18. April 2026 startbereit auf der Space Force Station Cape Canaveral in Cape Canaveral, Florida.
Eine New-Glenn-Rakete von Blue Origin steht am achtzehnten April 2026 auf der Cape Canaveral Space Force Station in Cape Canaveral in Florida startbereit. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Alexandra Leistner mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Bei einem Triebwerkstest in Cape Canaveral ist Blue Origins New-Glenn-Rakete explodiert. Jeff Bezos spricht von einem harten Tag und kündigt Neuaufbau sowie weitere Tests an.

Die New-Glenn-Rakete von Blue Origin ist am Donnerstagabend bei einem Triebwerkstest auf der Startrampe in Cape Canaveral in einer heftigen Explosion zerstört worden. Eine Feuerball-Säule schoss in den Himmel, die Druckwelle ließ umliegende Häuser erzittern. Verletzt wurde niemand.

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Das Unternehmen bestätigte, dass der Test als Triebwerkszündung vor dem geplanten Start eines Satelliten in der kommenden Woche vorgesehen war. Einsatzkräfte blieben mehr als eine Stunde am Gelände. Behörden erklärten später, für die Öffentlichkeit bestehe keine Gefahr.

Der Rückschlag erhöht den Druck auf das New-Glenn-Programm. Bereits Anfang des Jahres war es zu einer Flugabweichung gekommen, bei der ein Satellit in einer falschen Umlaufbahn endete. New Glenn gilt für Blue Origin als Schlüssel für den massenhaften Aufbau von Satellitennetzwerken und für künftige Mondmissionen im Rahmen von NASAs Artemis-Programm.

Firmengründer Jeff Bezos sprach in sozialen Medien von einem „harten Tag“ und kündigte an, Blue Origin werde „alles neu aufbauen, was nötig ist“ und die Flugkampagne fortsetzen.

„Raumfahrt verzeiht keine Fehler, und die Entwicklung einer neuen Schwerlastrakete ist außerordentlich schwierig“, schrieb NASA-Administrator Jared Isaacman auf X. Man werde nun prüfen, welche Folgen der Zwischenfall für das Artemis-Programm habe, einschließlich der Pläne für eine Mondbasis, die er vor Kurzem vorgestellt hatte.

Auch SpaceX-Chef Elon Musk reagierte und sprach Blue Origin seine Unterstützung aus. Auf X schrieb er: „Tut mir leid, das zu sehen, ich hoffe, ihr erholt euch schnell.“

Blue Origin und SpaceX liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Bau neuer Trägerraketen für die unter dem Artemis-Programm geplanten Mondmissionen. Im Zuge dieser Missionen sollen erstmals seit den Apollo-Flügen der 1960er- und 1970er-Jahre wieder Menschen auf der Mondoberfläche landen.

Blue Origin hat sich zuletzt mehrere Verträge für kommende Artemis-Flüge gesichert. SpaceX treibt parallel die Entwicklung seines Starship-Systems für künftige Missionen in den tiefen Weltraum voran. Das System befindet sich jedoch weiterhin in der Erprobung und hatte bereits wiederholt technische Rückschläge.

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