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Tokios Flughafen Haneda verabschiedet Reisende mit riesiger Godzilla-Installation

Am Flughafen Haneda in Tokio soll ein riesiger Godzilla entstehen. Eine Visualisierung zeigt ihn.
Eine Visualisierung zeigt eine riesige Godzilla-Figur, geplant für den Flughafen Haneda in Tokio. Copyright  Tokyo Haneda Airport
Copyright Tokyo Haneda Airport
Von Craig Saueurs
Zuerst veröffentlicht am
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Die neun Meter hohe Statue bleibt für die Dauer von zwölf Monaten in der Abflughalle des Flughafens Haneda stehen.

Ab Dezember erwartet Reisende am Flughafen Haneda in Tokio ein ungewöhnlicher Abschied.

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Ein kolossaler Godzilla, 40 Meter breit und neun Meter hoch, dominiert ein Jahr lang die Abflughalle, bis Dezember 2026.

Die Statue zeigt die Leinwandikone, wie sie durch die Flughafenwände bricht. Ein unübersehbares Wahrzeichen, das am verkehrsreichsten Flughafen Japans garantiert zur Attraktion wird.

Wo Reisende Godzilla entdecken

Die gewaltige Installation steht im dritten Stock der Abflughalle, genauer gesagt auf dem dritten Stock. Auch Ankommende in Haneda kommen auf ihre Kosten.

Ankommende begegnen einer kleineren, aber immer noch furchteinflößenden Statue aus dem Film Godzilla Minus One von 2023. Über dem Informationsschalter in der Ankunftshalle im zweiten Stock des Terminals hängen zudem Bilder des stadtzerstörenden Reptils und anderer Monster aus dem Franchise.

Laut der offiziellen Website ist Godzilla seit 1954 in mehr als 30 Filmen in und außerhalb Japans zu sehen. In einem Flughafen dürfte es zum ersten Mal zum Leben erwachen.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Toho Co., dem Studio hinter den Godzilla-Filmen, und den Betreibern des Flughafens Haneda. Es soll Reisenden im Gedächtnis bleiben und ein ikonisches Beispiel japanischer Gestaltung und Unterhaltung zeigen.

Japan muss man heute kaum noch anpreisen.

Die Zahl internationaler Gäste liegt auf Rekordniveau, mit mehr als 31 Millionen Ankünften in den ersten neun Monaten des Jahres 2025.

Japan jenseits der Hauptattraktionen erleben

Der Tourismus in Japan bricht weiter Rekorde. Trotzdem steuern die meisten Reisenden die großen Sehenswürdigkeiten in Städten wie Kyoto, Tokio und Osaka an. Hanedas Godzilla mag ein Publikumsmagnet sein, eröffnet aber zugleich einen Blick auf Japan jenseits von Tempeln, Torii und traditionellen Stadtvierteln.

Wer abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein will, findet reichlich ruhigere, kaum besuchte Erlebnisse. Gifu etwa ist bekannt für schneebedeckte Dörfer, jahrhundertealte Schwertschmieden und fast leere Onsen.

Nur eine kurze Zugfahrt von Kyoto und Tokio entfernt, Hokuriku an Japans Westküste bietet spektakuläre Natur, sehr frische Meeresfrüchte und gut erhaltene Samurai- und Geisha-Viertel, mit deutlich weniger Menschen als in den beiden Städten.

Parallel dazu bietet der Trend zu Filmtourismus eine weitere Perspektive. Wie im Vereinigten Königreich, wo Besucher Drehorte von Succession bis Spider-Man abklappern, lassen sich in Japan Szenen aus aktuellen Filmen, Anime und dem Alltag erleben, von Tokios neonbeleuchteten Straßen bis hin zu ländlichen Landschaften.

Wie krönt man eine Reise, die von Japans reichem Kino und Popkultur geprägt ist? Vielleicht mit einem letzten Blick auf Godzilla in Haneda.

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