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Zypern warnt: Keine Rückholflüge mehr aus dem Nahen Osten

Evakuierte aus Israel kommen am Flughafen von Larnaca, Zypern, an, Dienstag, 24. Juni 2025
Evakuierte aus Israel kommen am Flughafen von Larnaca, Zypern, an, Dienstag, 24. Juni 2025 Copyright  AP Photo
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Von Symela Touchtidou
Zuerst veröffentlicht am
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Zypern verschärft seine Warnung vor Reisen in den Nahen Osten: Wer jetzt fliegt, reist auf eigenes Risiko. Rückholaktionen für gestrandete Bürger soll es nicht mehr geben.

Der zyprische Außenminister Konstantinos Kombos hat Bürger, die derzeit Reisen in den Nahen und Mittleren Osten planen, eindringlich gewarnt. Er machte deutlich, dass jeder, der sich dennoch für eine Reise in die betroffenen Länder entscheide, auf eigenes Risiko handle. Rückführungsmaßnahmen für Staatsbürger, die in Ländern stranden könnten, für die Reisehinweise des Außenministeriums gelten, werde die zyprische Regierung nicht organisieren.

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Zypern hat seine Reisehinweise inzwischen aktualisiert und rät seinen Staatsbürgern nun dringend von Reisen in mehrere Länder der Region ab, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, der Irak, Israel, Katar, Kuwait, der Libanon, Bahrain und Saudi-Arabien.

Nach Ausbruch des Krieges wurden nach Angaben der Behörden rund 1.000 Zivilisten nach Zypern zurückgeführt, die meisten von ihnen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit dem Herannahen der orthodoxen Osterfeiertage verzeichnet das Außenministerium jedoch erneut einen Anstieg geplanter Reisen in die umstrittenen Gebiete.

"Die Bemühungen um die Rückführung unserer Mitbürger aus diesen Gebieten waren schwierig", sagte Außenminister Konstantinos Kombos. "Sie wurden zwar erfolgreich abgeschlossen, können und werden in Zukunft aber nicht wiederholt werden. Deshalb betone ich, dass dieses Thema von nun an in der Verantwortung jedes einzelnen Reisenden liegt, der sich entscheidet, von den Empfehlungen unserer Reiserichtlinien abzuweichen."

Gleichzeitig sorgen sich die zyprischen Behörden um mögliche Folgen des Krieges im Nahen Osten für den Tourismus auf der Insel. Nach Angaben des US-Marktforschungsunternehmens AirDNA stiegen die täglichen Stornierungsraten für Kurzzeitvermietungen in Zypern in den Tagen nach Beginn des Konflikts zeitweise auf bis zu 100 Prozent.

Auch die Hotelauslastung bleibt niedrig. Im April, der in Zypern als erster Monat der Tourismussaison gilt, ist die Belegung nach wie vor schwach, und auch der Buchungsfluss bleibt verhalten.

Bereits im März hatten die USA und das Vereinigte Königreich ihre Reisehinweise für Zypern wegen des erhöhten Sicherheitsrisikos im Nahen Osten auf Stufe 3 angehoben. Damit raten beide Länder dazu, Reisen nach Zypern noch einmal sorgfältig zu überdenken.

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