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Sommerangebot: Für 49 € im Monat mit dem Zug durch die Niederlande fahren

Ein einziger Bahnpass verschafft Fahrgästen zu günstigen Konditionen Zugang zum landesweiten Bahnnetz mit 400 Bahnhöfen.
Ein Ticket reicht: Fahrgäste nutzen das landesweite Bahnnetz mit 400 Bahnhöfen zu einem günstigen Preis. Copyright  Photo by Denisse Leon on Unsplash
Copyright Photo by Denisse Leon on Unsplash
Von Fakhriya M. Suleiman
Zuerst veröffentlicht am
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Sommer-Bahnangebot macht Reisen in den Niederlanden günstiger und einfacher – so nutzen Sie es optimal und sparen auch anderswo in Europa.

Slow Travel liegt im Trend: Reisende bleiben länger an einem Ort und tauchen intensiv in die lokale Kultur ein.

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Jetzt, da die Niederlande ein günstiges Sommerzug-Abo eingeführt haben, das Besucherinnen und Besuchern für 49 Euro im Monat landesweit unbegrenzte Fahrten in Nebenzeiten, an Wochenenden und Feiertagen erlaubt, scheint der ideale Ort für entschleunigtes Reisen gefunden.

Das Angebot mit dem Namen NS Flex Dal Vrij hat die nationale Bahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen (NS) gemeinsam mit der Regierung gestartet.

Für 49 Euro im Monat können Fahrgäste bis zu zwei Monate lang unbegrenzt durchs Land fahren. Normalerweise kostet ein Monat mit vergleichbarer Zugnutzung 127,95 Euro.

„Wer das Abo bis zum 30. Juni kauft, kann außerhalb der Hauptverkehrszeiten unbegrenzt mit dem Zug reisen“, teilte der niederländische Bahnkonzern (Quelle auf Englisch) mit und ergänzte: Von Groningen bis Middelburg und von Maastricht bis Den Helder liege das Land den Reisenden zu Füßen.

Das dichte Schienennetz des Landes umfasst rund 400 Bahnhöfe. Manche, etwa Haarlem Centraal oder Leiden, sind geschichtsträchtige Gebäude. In neueren und größeren Stationen wie Amsterdam und Utrecht gehören USB-Ladebuchsen, digitale Displays mit aktuellen Nachrichten, Strecken- und Fahrgastinformationen sowie WLAN längst zum Alltag.

Wo und wann gilt NS Flex Dal Vrij?

Das Monatsabo gilt in den Nebenzeiten: montags bis freitags von neun bis 16 Uhr sowie von 18.30 Uhr bis 6.30 Uhr.

Am Wochenende können Reisende von Freitag 18.30 Uhr bis Montag vier Uhr morgens unbegrenzt fahren.

Mit Ausnahme von Fahrten über den Eurostar ist NS Flex Dal Vrij in allen Zügen niederländischer Bahnanbieter gültig. Von der Hauptstadt Amsterdam sind es mit dem Zug nur etwa eine halbe Stunde bis Utrecht oder rund 50 Minuten nach Den Haag Centraal.

Am Ziel steigen Fahrgäste bequem in Bus, Straßenbahn oder Metro um – zu den üblichen Tarifen – oder nehmen ein Fahrrad und erkunden, was ihr Reiseziel zu bieten hat.

Bahnhöfe als eigene Reiseziele

Nur wenige Länder inszenieren Pracht und Glanz so eindrucksvoll wie das niederländische Königreich.

Mit rund 600 Schlössern und Landgütern bieten die jahrhundertealten Anwesen mit hohen Türmen und weitläufigen Parks einen idealen Einblick in das Leben des Adels vergangener Zeiten.

Baarn, im Herzen des Landes und für Schloss Soestdijk bekannt, beherbergt auch einen der kleineren Bahnhöfe der Niederlande – den Bahnhof Soestdijk.

Bahnhof Soestdijk
Bahnhof Soestdijk T Houdijk, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof ist zwar klein, dafür geschichtsträchtig: Früher nutzten Mitglieder der niederländischen Königsfamilie die Station. Bis zum Schloss sind es mit dem Fahrrad nur etwa zehn Minuten.

Wer vor allem Schönheit sucht, wird im Norden fündig: Die Niederländer kürten Groningen Centraal in der ersten landesweiten NS-Abstimmung (Quelle auf Englisch) zum „Schönsten Bahnhof der Niederlande“.

Berühmt ist der Bahnhof für seine eindrucksvollen Fliesenbilder des Künstlers F. H. Bach. 10.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl.

Im Süden des Landes ist Rotterdam Blaak der Bahnhof, an dem Zug, Metro, Straßenbahn und Bus zusammenkommen. Auf Straßenebene bewundern Fahrgäste die 35 Meter breite, transparente Kuppel im Stil einer fliegenden Untertasse, entworfen von LI Vákár, bevor sie in die Straßenbahn steigen.

Bahnhof Rotterdam Blaak
Bahnhof Rotterdam Blaak Zairon, via Wikimedia Commons

Eine Ebene darunter liegen die Metrolinien. Ganz unten verläuft der Eisenbahntunnel, der sowohl nationale als auch internationale Verbindungen bedient.

Wo es sonst noch günstige Zugangebote gibt

Direkt hinter der Grenze lockt auch die Deutsche Bahn bis September mit Sparangeboten für Reisen quer durch Deutschland.

Im Rahmen der Initiative Super Sparpreis Last Minute (Quelle auf Englisch) profitieren Reisende, die samstags oder sonntags kurzfristig Tickets für die folgende Woche buchen, von Preisen ab 6,99 Euro in der zweiten Klasse der Intercity-Züge.

Im Mittelmeerraum bietet Renfe, die spanische Staatsbahn, den Spain Rail Pass (Quelle auf Englisch) – ideal für Nicht-Einwohner, die das umfangreiche Bahnnetz des Landes erleben möchten.

Ob in nationalen Fernzügen wie dem Hochgeschwindigkeitszug AVE oder auf Regionalstrecken: Mit dem Pass wählen Reisende Anzahl der Fahrten, Wagenklasse und Ziele selbst. An Auswahl mangelt es nicht, von Welterbestädten wie Toledo, Cuenca, Segovia und Ávila bis zu Destinationen wie Granada und Córdoba.

Mit dem BritRail Great Britain Pass (Quelle auf Englisch) steht das landesweite National-Rail-Netz in Großbritannien offen. Der Pass ist als flexibles oder durchgehendes Angebot erhältlich und gilt je nach Variante entweder für frei wählbare Tage innerhalb von zwei Monaten oder für eine bestimmte Zahl aufeinanderfolgender Tage innerhalb eines Monats. Er kann in der ersten oder zweiten Klasse in England, Schottland und Wales genutzt werden, die Preise beginnen bei 141 Euro.

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