Die Premierenfahrt markiert den kommerziellen Start von GoVolta als niederländischem offenen Bahnunternehmen. Einfache Fahrten kosten ab zehn Euro, im Schnitt rund 30 Euro. Die Tagesverbindung dauert etwa sieben Stunden und hält in Amersfoort Centraal, Deventer, Hengelo, Bad Bentheim, Osnabrück Hbf und Hannover Hbf.
Zunächst verkehren die Züge dreimal pro Woche: dienstags, donnerstags und sonntags. Bis Sommer 2026 soll das Angebot auf tägliche Verbindungen wachsen.
GoVolta positioniert sich als „easyJet der Schiene“. Das Unternehmen setzt modernisierte Hochkapazitätswagen mit rund 820 Sitzplätzen ein, mit verpflichtender Sitzplatzreservierung, Bordbistros und einem unkomplizierten Online-Buchungssystem.
Mit diesem Modell unterbietet GoVolta übliche Preise von 38 Euro und mehr. Das Unternehmen setzt auf Auslastung statt Höchstgeschwindigkeit; die Züge sind bis zu 160 km/h schnell und richten sich vor allem an Freizeitreisende, nicht an Geschäftsleute.
Am 20. März startet zudem eine neue Verbindung Amsterdam–Hamburg mit zunächst drei Fahrten pro Woche. Für Dezember 2026 plant GoVolta tägliche Züge zwischen Amsterdam und Paris. Wegen infrastruktureller Engpässe in Deutschland müssen die Züge derzeit noch am selben Tag an ihren Ausgangsbahnhof zurückkehren.