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Mitbestimmen: sieben zeitgenössische Weltwunder nominieren

Das Guggenheim-Museum in Bilbao, Spanien
Das Guggenheim-Museum in Bilbao, Spanien Copyright  Photo by Alexander Psiuk on Unsplash
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Von Mike Starling
Zuerst veröffentlicht am
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Der World Travel & Tourism Council (WTTC) startet eine globale Kampagne, um die sieben modernen Weltwunder zu küren und bittet um Vorschläge für Bauwerke ab 1801.

Zuerst kannte die Welt die sieben Weltwunder der Antike, später kamen die New7Wonders of the World. Jetzt läuft eine neue Suche: nach den sieben zeitgenössischen Weltwundern.

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Diese Woche hat der World Travel & Tourism Council (WTTC) eine Kampagne gestartet, um die weltweit wichtigsten zeitgenössischen Wunder (Quelle auf Englisch) zu bestimmen – Wahrzeichen und Gebäude, die seit 1801 entstanden sind, die den größten Einfluss auf Reisen und Tourismus hatten und die Zukunft von Reisezielen weltweit weiterhin prägen.

Im Rahmen dieser globalen Initiative lädt der WTTC Menschen aus aller Welt ein, ihre Stimme abzugeben und jene zeitgenössischen Wunder zu nominieren und zu wählen, die das moderne Reisezeitalter am besten verkörpern.

Die Kampagne rückt weltweit bekannte Ikonen ebenso in den Blick wie aufstrebende Wahrzeichen. Die Auswahlkriterien umfassen unter anderem den Beitrag zum Tourismus, die wirtschaftliche Bedeutung, den Nutzen für die lokale Gemeinschaft und die Entwicklung des Reiseziels sowie kulturelle und architektonische Relevanz.

„Staunen ist nichts, was die Menschheit vor Jahrhunderten aufgehört hat zu schaffen“, sagte Gloria Guevara, Präsidentin und Geschäftsführerin des WTTC. „Jede Generation hinterlässt ihre Spuren auf der Welt. Wir laden Menschen überall ein, jene Wahrzeichen zu würdigen, die das moderne Zeitalter geprägt haben und weiterhin neue Formen des Reisens und Entdeckens inspirieren.

„Die einflussreichsten touristischen Aushängeschilder leisten weit mehr, als nur Besucherinnen und Besucher anzuziehen. Sie schaffen Arbeitsplätze, stoßen Investitionen an, stärken lokale Unternehmen, festigen Gemeinschaften und schärfen das internationale Profil von Reisezielen. Wir wollen zeigen, wie visionäre Investitionen in touristische Infrastruktur und kulturelle Einrichtungen nachhaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen für kommende Generationen bringen können.“

Was macht ein zeitgenössisches Weltwunder aus?

Beispiele wie der Eiffelturm in Paris, das Guggenheim-Museum in Bilbao oder das Grand Egyptian Museum in Gizeh zeigen, wie kühner Anspruch, vorausschauende Investitionen und langfristige Zusammenarbeit den internationalen Rang eines Reiseziels verändern können.

Was also macht ein zeitgenössisches Wunder aus? Nach Angaben des WTTC gelten unter anderem folgende Kriterien:

  • Von Menschenhand geschaffen: Wahrzeichen, Gebäude, Institutionen, Resorts
  • Kind der Moderne: erbaut zwischen 1801 und heute
  • Kraft für seinen Ort: Es zieht die Welt auf verantwortungsvolle Weise an und schafft Chancen dort, wo es steht.
  • Offen für Entdeckungen: sowohl bereits gefeierte als auch noch wenig bekannte Orte

Nominierungen sind jetzt über [contemporary-wonders.wttc.org](https://contemporary-wonders.wttc.org %28Quelle auf Englisch%29/) möglich. Die auf ein Jahr angelegte Kampagne umfasst noch drei weitere Phasen.

Am siebten Januar 2027 veröffentlicht der WTTC 70 Nominierte und startet die öffentliche Abstimmung. Am siebten April folgt eine Shortlist mit 30 Finalisten. Am siebten Juli 2027 präsentiert der Rat schließlich die Liste der sieben Contemporary Wonders of the World.

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