Norwegens Billigflieger verliert Wette gegen British Airways und feiert Englands Viertelfinal-Sieg mit Blitzrabatt auf Flüge nach Norwegen und England.
Im Fußball gibt es Sieger und Verlierer. Diesmal reichte das Ergebnis jedoch bis in den Himmel – und in die sozialen Netzwerke.
Norwegian wurde nach Englands zwei-zu-eins-Sieg gegen Norwegen im Viertelfinale der Fußball-WM am Sonntag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Mit dem Schlusspfiff war nicht nur der Traum des skandinavischen Landes von der Weltmeisterschaft vorbei. Wegen einer nicht ganz aufgegangenen Wette vor dem Anpfiff trug Norwegian vorübergehend das Logo von British Airways.
Vor der Partie forderte die Billigfluggesellschaft BA in mehreren Instagram-Posts heraus und stichelte, die Rivalin solle ihr Logo riskieren und es im Erfolgsfall durch das von Norwegian ersetzen – falls die Wikinger gewännen.
Die Wikinger gingen zunächst in Führung: Andreas Schjelderup traf in der 35. Minute ins englische Tor. Dann drehte Jude Bellingham mit zwei Traumtoren die Partie und schoss England ins Halbfinale.
„Auch wenn das Turnier für uns vorbei ist, wird diese freundschaftliche Wette für immer in unseren Herzen weiterleben“, schrieb die Airline in einem aktuellen Post und fügte hinzu, sie hoffe nun von Herzen, dass die Three Lions den Titel nach Hause bringen.
BA sprach auf Instagram sein Mitgefühl aus und versicherte: Die Rivalität habe nur 90 Minuten gedauert, doch die beiden Airlines blieben für immer befreundet.
Mit einem Augenzwinkern in Richtung Luftfahrt-Bromance fügte die britische Airline hinzu: „
So wie bei Haaland und Bellingham spüren wir eine aufblühende Freundschaft zwischen unseren beiden Airlines“ und machte scherzhaft ein Angebot für Rückflüge zwischen London und Norwegen für das zu Besuch gewesene Social-Media-Team von Norwegian – „Wir melden uns“, hieß es weiter.
Ganz düster sieht es für Norwegian und seine Passagiere aber nicht aus.
„Gut gespielt, England. Lust auf einen Trip nach Norwegen?“ heißt es im jüngsten Beitrag der Airline, die gut gelaunt ankündigt, dass es trotz Niederlage einen Blitzverkauf für alle „Norwenglish“-Ziele gibt.