England trifft am Mittwoch im Halbfinale in Atlanta auf Argentinien. Der Sieger spielt im WM-Finale gegen Spanien oder Frankreich.
Die englische Mannschaft von Thomas Tuchel steht nach einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Norwegen am Samstag in Miami im Halbfinale der Weltmeisterschaft.
Norwegen ging kurz vor der Pause in Führung. Eine Hereingabe von Andreas Schjelderup segelte über Englands Torhüter Jordan Pickford hinweg, prallte an den Pfosten und landete im Netz.
England antwortete jedoch schnell. Mittelfeldspieler Jude Bellingham baute sein beeindruckendes WM-Torkonto mit einem abgeklärten Linksschuss kurz vor dem Halbzeitpfiff weiter aus.
Zur Pause reagierte Tuchel mit einem Doppelwechsel. Noni Madueke und Declan Rice, die in den ersten 45 Minuten enttäuscht hatten, blieben in der Kabine. Für sie kamen die Arsenal-Profis Bukayo Saka und Eberechi Eze.
Im zweiten Durchgang übernahm jedoch Norwegen die Kontrolle und wirkte dem nächsten Treffer näher.
Pech für die Skandinavier: Ein Tor von Torbjørn Heggem wurde nach einem Stoß von Erling Haaland gegen Elliot Anderson aberkannt. Wenig später klatschte ein Kopfball an die Latte, den Nachschuss klärte ein englischer Verteidiger auf der Linie.
Die Partie ging schließlich in die Verlängerung. In der 93. Minute brachte Bellingham England in Führung. Nach einer Parade von Ørjan Nyland schaltete er am schnellsten und drückte den Ball über die Linie.
Kurz darauf forderten die Engländer lautstark einen Elfmeter. Djed Spence wurde nach einem starken Solo im Strafraum zu Fall gebracht. Nach Ansicht der Videobilder nahm der Schiedsrichter seine ursprüngliche Entscheidung jedoch zurück – sehr zum Ärger der englischen Fans.
England brachte den Vorsprung mit konzentrierter Defensivarbeit über die Zeit. Norwegen kämpfte bis zum Schluss, baute in der Schlussphase jedoch sichtbar ab.
Tuchels Team trifft nun am Mittwoch im Halbfinale in Atlanta auf Argentinien. Der Sieger zieht ins WM-Finale ein und trifft dort auf Spanien oder Frankreich.
Lionel Messis Argentinien setzt sich im Viertelfinale in Kansas City knapp gegen die Schweiz durch.
Liverpool-Profi Alexis Mac Allister bringt die Albiceleste früh per Kopf in Führung. Dan Ndoye gleicht in der 67. Minute für die Schweiz aus.
Kurz darauf spielen die Schweizer nur noch mit zehn Mann: Stürmer Breel Embolo sieht nach einer Schwalbe die zweite Gelbe Karte.
In der Verlängerung macht Argentinien alles klar: In der 112. Minute trifft Julián Álvarez mit einem platzierten Schlenzer. Kurz vor Schluss stellt Lautaro Martínez das Ergebnis auf drei zu eins und sorgt für die Entscheidung.