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Virgin Trains: wichtiger Schritt zu London-Europa-Verbindungen als Eurostar-Konkurrent

Virgin Trains könnte ab 2030 zum direkten Konkurrenten von Eurostar werden.
Virgin Trains: ab 2030 direkter Rivale für Eurostar Copyright  Frederic Köberl/Unsplash
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Von Saskia O'Donoghue
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Ab 2030 darf Virgin Trains bis zu 20 tägliche Hin- und Rückfahrten durch den Eurotunnel anbieten. Eurostars langes Monopol auf der Strecke wankt damit.

Eurostar könnte auf seinen Verbindungen von London nach Europa endlich Konkurrenz bekommen. Virgin Trains hat eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zu eigenen Fahrten nach Paris, Brüssel und Amsterdam genommen. Das Unternehmen hat die Genehmigung, ab 2030 bis zu zwanzig Zugpaare täglich durch den Ärmelkanaltunnel fahren zu lassen.

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Damit wäre das seit drei Jahrzehnten bestehende Monopol von Eurostar auf Passagierdienste durch den Tunnel beendet. Reisende hätten eine zusätzliche Möglichkeit, den Ärmelkanal per Bahn zu überqueren.

Bis Tickets verkauft werden können, muss Virgin noch mehrere Auflagen erfüllen. Die Pläne wirken inzwischen jedoch deutlich realistischer.

Am Montag bestätigte die britische Eisenbahnaufsicht Office of Rail and Road (ORR), dass sie die Genehmigung für Züge von Sir Richard Branson durch den Ärmelkanaltunnel erteilt hat.

Der Genehmigungszeitraum gilt vom ersten Oktober 2030 bis zum 31. Dezember 2040.

Die Entscheidung folgt darauf, dass Virgin Trains Ende vergangenen Jahres Zugang zu Eurostars bestehendem Temple-Mills-Depot in London erhielt, um dort Züge abzustellen und zu warten. Es ist das einzige Depot, das von High Speed eins aus erreichbar ist; auf dieser Strecke fahren die Züge von London zum Ärmelkanaltunnel in Kent.

Das Unternehmen will seine Verbindungen langfristig zwischen London St Pancras und denselben Bahnhöfen in Paris, Brüssel und Amsterdam anbieten, die auch von Eurostar genutzt werden.

Zuvor hatte Sir Richard Branson erklärt, es sei „Zeit, dieses seit 30 Jahren bestehende Monopol zu beenden und der Verbindung über den Ärmelkanal etwas Virgin-Magie zu verleihen“.

Die ORR stellte klar, dass „noch einiges zu tun ist“, bevor die neuen Verbindungen starten können.

Virgin Trains muss noch Sicherheitsgenehmigungen sowohl von der ORR als auch von Behörden in der EU einholen. Außerdem braucht das Unternehmen Trassenzugang zu weiteren Bahnnetzen entlang der geplanten Strecken.

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