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Von Ukulele bis Mahjong: 68 Prozent der Reisenden halten Skillcations für lebensverändernd

Reisende kombinieren Skillcations zunehmend mit einem anderen Trend: dem digitalen Detox.
Reisende verbinden ihre Lernreisen zunehmend mit einem weiteren Trend: digitalem Detox. Copyright  Jonathan Borba
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Von Rebecca Ann Hughes
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Reisende verbinden ihre Lernreisen zunehmend mit einem weiteren Trend: dem digitalen Detox, bei dem das Handy bewusst Pause hat.

Souvenirs sind längst mehr als Postkarten und Kühlschrankmagnete – immer mehr Reisende bringen neue Fähigkeiten und Hobbys mit nach Hause.

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Der Trend trägt den Namen „Skillcation“ und erlebt in diesem Jahr einen deutlichen Aufschwung.

IHG Hotels & Resorts hat gemeinsam mit Talker Research 1.000 US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner befragt. Fast die Hälfte, 47 Prozent, interessiert sich für eine Skillcation. 68 Prozent sind überzeugt, dass so ein Erlebnis ihr Leben verändern könnte.

Jüngere Reisende treiben den Trend: 41 Prozent der Gen Z und Millennials haben bereits eine Skillcation gemacht – mehr als doppelt so viele wie in der Generation der Baby Boomer mit 16 Prozent.

Viele kombinieren Skillcations mit einem anderen populären Reisetrend: dem digitalen Detox. Laut den Daten wären 68 Prozent der Befragten bereit, während einer Skillcation komplett abzuschalten; am offensten zeigt sich Gen Z mit 83 Prozent.

Der Trend scheint sich auszuzahlen: 27 Prozent fühlen sich offener für neue Erfahrungen, 27 Prozent gewinnen Selbstvertrauen, und 26 Prozent empfinden Reisen als bedeutungsvoller.

„Der Boom der Skillcations zeigt, wie sich das Reisen in den USA verändert“, sagt Gemma Bull, IHG (Quelle auf Englisch)-Vice President Global Storytelling. „Die eindrücklichsten Reisen definieren sich nicht mehr über das Hotel, sondern über die Fähigkeiten und Geschichten, die Menschen danach mit anderen teilen. Genau das macht Skillcations so attraktiv – sie verbinden die Freude am Unterwegssein mit der Zufriedenheit, etwas Neues gelernt zu haben.“

Kochen, Ukulelekurse und Mahjong im Pool

Laut der Umfrage steht Kochen ganz oben auf der Wunschliste: 37 Prozent möchten ihre Reise rund ums kulinarische Lernen planen.

Kochkurse gehören in vielen Hotels inzwischen fest zum Aktivitätenprogramm.

Beim Kurs „Not Your Grandma’s Pie-Making Class“ im Kimpton Shorebreak Hotel in Huntington Beach, Kalifornien, wechseln die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Stationen. Sie rollen Teig aus, bereiten saisonale Füllungen zu und lernen, einen perfekten Rand zu formen.

Alpine Cheesemaking im Six Senses Crans-Montana vermittelt Gästen traditionelle Schweizer Käseherstellung von Hand – in spektakulärer Bergkulisse.

Im Jade Mountain Resort auf St. Lucia können Gäste an veganen kreolischen Kochkursen teilnehmen und mehr über die botanischen Wurzeln der Insel sowie pflanzenbasierte karibische Küche erfahren.

Neben Kulinarik finden Reisende Ukuleleunterricht im Crowne Plaza Resort Saipan. Dort lernen sie grundlegende Anschlagtechniken und lokale Inselsongs.

Im InterContinental Dominica Cabrits Resort & Spa ermöglichen Vogelbeobachtungstouren Gästen, Jaco- und Sisserou-Papageien zu entdecken – Dominica ist weltweit der einzige Lebensraum dieser Arten.

Im Kimpton Miralina Resort & Villas in Arizona wird sogar „Floating Mahjong“ angeboten, bei dem Gäste das zeitlose Strategiespiel während einer Pool-Session erlernen.

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