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Gipfel, Seen, Küstenblicke: Europas beste Sommer-Wanderwege

Polnische Tatra gilt wegen ihrer zerklüfteten Gipfel, Bergseen und spektakulären Landschaft als „Mini-Alpen“
Polens Tatra-Gebirge gilt wegen seiner zerklüfteten Gipfel, Bergseen und grandiosen Landschaft als „Mini-Alpen“. Copyright  Photo by Wojciech Then on Unsplash
Copyright Photo by Wojciech Then on Unsplash
Von Fakhriya M. Suleiman
Zuerst veröffentlicht am
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Schnüren Sie die Wanderschuhe und tauschen Sie überfüllte Städtetrips gegen Vulkane, schroffe Gipfel und Küstenpfade auf dem ganzen Kontinent.

Europa bietet eine Fülle beeindruckender Wanderwege – ob Sie schweißtreibende Gipfel bezwingen oder entspannt durch die Natur streifen wollen.

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Wer sich nicht entscheiden kann, wo es hingehen soll, findet mit der AllTrails-Auswahl der besten Wanderziele für 2026 einen guten Einstieg.

Die Plattform für Wander- und Routensuche, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen nach draußen zu bringen, erinnert: „Schon die Wahl des ersten Ziels ist die halbe Freude.“

Polens „Mini-Alpen“

Die Tatra, das höchste Gebirge auf polnischem Staatsgebiet, gehört zum Karpatenbogen in Mittel- und Osteuropa. Wegen ihrer gezackten Gipfel, Bergseen und spektakulären Landschaft gilt sie als „Mini-Alpen“. AllTrails beschreibt die Region als ideales Zentrum für Wanderer und Skifahrer und als Fenster in die Kultur der polnischen Hochlandbewohner.

Viele Wege gelten als anspruchsvoll. Sie erfordern spezielle Kenntnisse, Training, Ausrüstung und Vorbereitung. Andere sind als moderat eingestuft, vor allem wegen des Geländes.

Zu den beliebtesten Routen in der Tatra zählt laut AllTrails die Strecke Kuźnice–Kościelec. Sie bietet „eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Vegetationszonen“.

Der Weg führt zunächst durch dichte Fichtenwälder in tieferen Lagen, dann durch ausgedehnte Latschenkieferfelder und endet in einer rauen alpinen Umgebung mit Felswänden rund um den Kościelec.

Auf der Route Palenica Białczańska–Morskie Oko–Czarny Staw pod Rysami empfiehlt AllTrails die Aussicht vom Ufer des Morskie-Oko-Sees. Für die Strecke sollten Wandernde etwa sechseinhalb bis siebeneinhalb Stunden einplanen. Unterwegs liegt auch der Wasserfall Wodogrzmoty Mickiewicza.

Weitere Empfehlungen sind die moderaten Touren Kasprowy Wierch–Hala Gąsienicowa–Kuźnice sowie Kościeliska-Tal–Mroźna-Höhle–Smreczyński-Staw.

Menschenmassen meiden: Wandern in Slowenien

Auf manchen der beliebtesten Wanderwege Europas muss man im Morgengrauen starten, um den Andrang zu umgehen. Wer lieber ausschläft, kann auf weniger bekannte Ziele ausweichen.

Die Julischen Alpen an der Grenze zu Slowenien, Italien und Österreich bleiben im Vergleich zu anderen Regionen noch relativ unentdeckt. Sie bieten großartige Ausblicke und ruhige Wege.

Die Plattform empfiehlt, die Route Slemenova Špica in die Reiseplanung aufzunehmen. Sie ermöglicht eindrucksvolle Bergpanoramen, ohne dass technische Kletterkenntnisse nötig sind. Robuste Wanderschuhe sind jedoch ratsam, denn einzelne Abschnitte sind steinig und uneben.

Im Sommer blühen entlang des Weges alpine Wildblumen wie die behaarte Alpenrose.

Abenteuertouristen, die auch Filmkulissen lieben, können den Alpe-Adria-Trail, Abschnitt 25: Bovec–Drežnica (Kobarid), wählen. Das malerische Bovec-Tal diente als Kulisse für Walt Disneys „Prince Caspian“ aus der Reihe „Die Chroniken von Narnia“. Entlang des smaragdgrünen Soča-Flusses sehen Wandernde häufig Kanus und Rafting-Boote, die rund um den Berg Polovnik unterwegs sind.

Weitere Tipps sind der Nohinj-Lake-Trail sowie die Route Mostnica-Schlucht–Mostnica-Wasserfall über Stara Fužina.

Wandern und Entspannen in Frankreich

Wandern oder Weitwandern muss nicht nur anstrengend sein, ohne jede Pause zum Erholen. In Frankreich lassen sich fordernde Touren mit einem anschließenden Besuch der Thermalquellen von Chaudes-Aigues verbinden.

AllTrails empfiehlt die steilen Anstiege und rutschigen Pfade der Route Sancy Ridges. Sie verläuft als Rundtour zum Puy de Sancy, dem höchsten Gipfel des vulkanischen Massivs Monts Dore. Die Sancy-Ridges-Route führt zudem durch die Gletschertäler Chaudefour und Chastreix-Sancy.

Wer weitere vulkanische Landschaften und Wasserfälle sehen möchte, kann die Route Mont-Dore-Skigebiet–Puy de Sancy wählen. Sie führt durch Täler wie das Val de Couurre im Regionalen Naturpark Vulkane der Auvergne und passiert mehrere Wasserfälle.

Außerdem nennt AllTrails den GR 70, Abschnitt zehn: Le Pont-de-Montvert–Florac, sowie die Tour Corniches de Méjan et du Tarn. Sie dauern jeweils rund neun Stunden beziehungsweise rund drei Stunden und drei Minuten.

Wandern zwischen englischen Burgen

In Nordostengland liegt Northumberland. Die Grafschaft beherbergt mehr als 70 Burgen, so viele wie keine andere Region des Landes.

Viele davon stehen direkt an der Küste. Wer hier wandert, erlebt Geschichte Schritt für Schritt.

Für Moorlandschaft und zerklüftete Höhen empfiehlt AllTrails die Simonside-and-Dove-Crag-Runde. Sie bietet beeindruckende Ausblicke. In den regenreicheren Jahreszeiten sollten Besucher auf den ruppigen und steilen Passagen jedoch besonders vorsichtig sein.

Die kurze Rundtour Crag Lough and Hadrian’s Wall, die etwa zwei Stunden dauert, führt zu historischen Sehenswürdigkeiten wie dem UNESCO-Welterbe Hadrianswall.

Ein markanter Stopp auf der Strecke ist das römische Kastell Milcastle 39, auch Castle Nick genannt, da es in einer Kerbe im Hang liegt. Archäologen haben den Ort mehrfach ausgegraben, um mehr über das römische Leben entlang der Mauer zu erfahren.

AllTrails empfiehlt außerdem die Rundtour The Drake Stone and Harbottle Castle sowie die Route Housesteads to Sycamore Gap.

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