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Diese Länder verlangen die höchsten Visa-Gebühren von EU-Reisenden

Nicht jedes Land öffnet seine Türen für EU-Bürger ohne Gebühr.
Nicht jedes Land lässt EU-Bürger kostenlos einreisen Copyright  Photo by Kit (formerly ConvertKit) on Unsplash
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Von Ghana bis Japan: Wer mit einem EU-Pass reist, muss in einigen Ländern tief in die Tasche greifen. Unser Vergleich zeigt, wo Visa und Einreisegenehmigungen weltweit am teuersten sind.

Europäische Reisepässe zählen zu den stärksten der Welt und ermöglichen visafreies Reisen in mehr als 150 Länder. Doch nicht jedes Reiseziel lässt EU-Bürger kostenlos einreisen – in einigen Ländern fallen hohe Gebühren für Visa oder elektronische Reisegenehmigungen an. Wir haben die Kosten für Visa und elektronische Einreisegenehmigungen in mehr als 40 Ländern weltweit verglichen.

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Das Ergebnis: In manchen Staaten müssen Reisende deutlich tiefer in die Tasche greifen als in anderen. Am teuersten ist derzeit die Einreise nach Ghana. Für das E-Visum werden 260 US-Dollar (227,48 Euro) fällig. Noch kostspieliger kann allerdings ein Aufenthalt in Bhutan werden. Zwar kostet das Visum dort lediglich 40 US-Dollar (35 Euro), zusätzlich wird jedoch eine sogenannte Sustainable Development Fee in Höhe von 100 US-Dollar (87,60 Euro) pro Person und Übernachtung erhoben.

Auch Japan zählt nach einer deutlichen Gebührenerhöhung inzwischen zu den Ländern mit den teuersten Touristenvisa. Seit Anfang des Monats kostet das Visum statt bisher 3.000 Yen (16,16 Euro) nun 15.000 Yen (81,28 Euro).

Teuerste Touristenvisa für EU-Bürger

  • Bhutan – 40 Dollar (35 Euro), plus 100 Dollar (87,60 Euro) Sustainable Development Fee pro Person und Nacht)
  • Ghana – 260 Dollar (227,48 Euro)
  • Nigeria – 200 bis 340 Dollar (175 bis 297 Euro)
  • Kamerun – 153 Euro
  • Algerien – 75 bis 110 Euro
  • Saudi-Arabien – 395 SAR (92,07 Euro)
  • Namibia – 1.600 NAD (85,96 Euro)
  • Gabun – 85 Euro
  • Japan – 15.000 Yen (81,28 Euro)
  • Elfenbeinküste – 73 Euro
  • Guinea – 80 Dollar (70 Euro)
  • Sierra Leone – 80 Dollar (70 Euro)
  • Äquatorialguinea – 75 Dollar (65,65 Euro)
  • Äthiopien – 62 Dollar (54,27 Euro)
  • Benin – 50 Euro
  • Jordanien – 40 JOD (49,38 Euro)
  • Bangladesch – 50 Dollar (43,76 Euro)
  • Laos – 50 Dollar (43,76 Euro)
  • Malawi – 50 Dollar (43,76 Euro)
  • Tansania – 50 Dollar (43,76 Euro)
  • Uganda – 50 Dollar (43,76 Euro)
  • Mosambik – 48 Dollar (42 Euro)
  • Togo – 25.000 CFA (38,10 Euro)
  • USA – 40,27 Dollar (35,25 Euro)
  • Turkmenistan – 35 Euro
  • Pakistan – 20 bis 35 Dollar (17,50 bis 30,60 Euro)
  • Komoren – 30 Euro
  • Madagaskar – 30 Euro
  • Kambodscha – 30 Dollar (26,26 Euro)
  • Ägypten – 30 Dollar (26,26 Euro)
  • Kenia – 30 Dollar (26,26 Euro)
  • Nepal – 30 Dollar (26,26 Euro)
  • Aserbaidschan – 29 Dollar (25,38 Euro)
  • Indonesien – 500.000 IDR (24 Euro)
  • Kuba – 22 Euro
  • Indien – zehn Dollar (8,75 Euro; April–Juni); 25 Dollar (21,88 Euro; Juli–März)
  • Dschibuti – 23 Dollar (20,13 Euro)
  • Saint Kitts und Nevis – 17 Dollar (14,89 Euro)
  • Bahrain – fünf BD (11,59 Euro)
  • Seychellen – zehn Euro
  • Neuseeland – 17 NZD (8,61 Euro)
  • Kanada – sieben CAD (4,31 Euro)

Alle Touristenvisa-Gebühren stammen von den jeweiligen Einwanderungsbehörden der Länder. Berücksichtigt wurde jeweils die günstigste Option für Besucher, ein direkter Vergleich ist daher nicht immer möglich.

Wo eine Spanne angegeben ist, variieren die Gebühren je nach EU-Land, in dem der Reisepass ausgestellt wurde.

Euronews Travel hat Länder mit einer offiziellen "Nicht reisen"-Warnung ebenso ausgeschlossen wie Staaten, für die online keine Informationen verfügbar waren.

Reisende sollten vor der Abreise unbedingt die offiziellen Einwanderungsseiten prüfen, da sich Gebühren ändern können.

Die Reisegenehmigung der EU

Auch die Europäische Union plant mit dem European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) die Einführung einer eigenen elektronischen Reisegenehmigung. Der Start war ursprünglich für das vierte Quartal 2026 vorgesehen, soll sich Medienberichten zufolge nun jedoch auf Anfang kommenden Jahres verschieben.

Reisende aus visabefreiten Drittstaaten – darunter das Vereinigte Königreich, die USA, Australien, Kanada, Nordmazedonien und Albanien – müssen vor der Einreise in 30 europäische Staaten künftig einen ETIAS-Antrag stellen. Die Gebühr beträgt 20 Euro. Die Reisegenehmigung ist drei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig. Mit einer gültigen ETIAS-Genehmigung dürfen sich Reisende innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen bis zu 90 Tage in den teilnehmenden europäischen Staaten aufhalten.

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