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Vor Finale des 70. Eurovision Song Contest in Wien: Demonstranten protestieren gegen Israel

Video. Eurovision-Finale in Wien: Proteste gegen Israels Teilnahme

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Hunderte demonstrieren in Wien gegen Israels Teilnahme am Eurovision 2026; Polizei verstärkt Schutz der Wiener Stadthalle vor dem Finale wegen Gaza-Kriegs.

In Österreich ist es am Samstag erneut zu Protesten gegen die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest gekommen. Einige Hundert Demonstrierende versammelten sich wenige Stunden vor dem Finale 2026 nahe der Wiener Stadthalle.

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Veranstalter und Redner wandten sich zunächst auf einem nahe gelegenen Platz an ihre Unterstützer. Danach zog ein Demonstrationszug mit palästinensischen Flaggen und Transparenten in Richtung Arena, die mit Absperrgittern und Polizeipatrouillen gesichert war.

Die Kundgebung machte deutlich, wie angespannt die Lage rund um den Wettbewerb bleibt. Der Eurovision Song Contest steht bereits im dritten Jahr in Folge wegen des Kriegs im Gazastreifen und der Instabilität in der Region in der Kritik. Die österreichischen Behörden ließen die Straßen rund um die Halle geöffnet, beobachteten den Zug durch die Hauptstadt aber genau. Während der gesamten Eurovision-Woche war die Sicherheitspräsenz erhöht: Polizei aus allen Teilen Österreichs war im Einsatz, unterstützt von zusätzlichen Kräften aus dem Nachbarland Deutschland.

Die siebzigste Ausgabe des Eurovision Song Contest, deren Halbfinals am zwölften und vierzehnten Mai stattfanden, war von scharfen politischen Spannungen zwischen den teilnehmenden Sendern geprägt. Spanien, Irland, Island, Slowenien und die Niederlande boykottierten den Wettbewerb in diesem Jahr aus Protest gegen die Teilnahme Israels, nachdem die Europäische Rundfunkunion es abgelehnt hatte, den israelischen Sender KAN zu suspendieren.

Trotz der Spannungen blieben die Proteste in Wien kleiner als bei den Eurovision-Veranstaltungen in Malmö im Jahr 2024 und in Basel 2025.

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