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Royal-Pop-Uhrenhype: Swatch ruft trotz Ansturm zur Ruhe auf

In Genf sichern Schweizer Polizisten das Gelände, wo Kunden für die neue Royal‑Pop‑Uhr von Swatch und Audemars Piguet anstehen, Samstag, 16. Mai 2026.
Schweizer Polizisten sichern in Genf das Gebiet, in dem Kunden für die neue Royal-Pop-Uhr von Swatch und Audemars Piguet anstehen, Samstag, 16. Mai 2026 Copyright  Salvatore Di Nolfi/Keystone via AP Photo
Copyright Salvatore Di Nolfi/Keystone via AP Photo
Von Tokunbo Salako
Zuerst veröffentlicht am
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Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch schließt weltweit mehrere Läden: Eine Sammelhysterie um neue Taschenuhren, entwickelt mit Luxusmarke Audemars Piguet, treibt die Kunden in die Geschäfte.

Die Pop-Uhren-Euphorie lässt kaum nach. Swatch bittet die Kundschaft zwar, den Läden fernzubleiben, doch davon ist wenig zu spüren.

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Auslöser ist die Einführung der neuen „Royal Pop“, einer Taschenuhr, die Swatch gemeinsam mit der Schweizer Luxusmarke Audemars Piguet entwickelt hat. Deren Einstiegsmodelle kosten rund 20 000 Euro.

Seit der offiziellen Markteinführung am Samstag haben sich weltweit Zehntausende Menschen in der Hoffnung angestellt, ein Modell zum vergleichsweise erschwinglichen Preis von 385 Euro zu ergattern.

Inzwischen bieten Wiederverkäufer einzelne Stücke online für bis zu 16 000 Euro an.

Einige besonders eifrige Uhrenfans standen bis zu einer Woche Schlange, bevor die Geschäfte öffneten, um in Genf die neue Royal Pop von Swatch und Audemars Piguet zu kaufen
Einige besonders eifrige Uhrenfans standen bis zu einer Woche Schlange, bevor die Geschäfte öffneten, um in Genf die neue Royal Pop von Swatch und Audemars Piguet zu kaufen Salvatore Di Nolfi/Keystone via AP Photo

Seit Freitag bilden sich vor den Swatch-Filialen für den Massenmarkt lange Schlangen – unter anderem in Genf, New York, London, Paris, Lyon und Mailand.

Mancher Fan schlug bis zu einer Woche vor dem Verkaufsstart am Samstag sein Zelt vor den Läden auf.

Nahaufnahme: Bioceramic Royal Pop von SwatchxAP
Nahaufnahme: Bioceramic Royal Pop von SwatchxAP Courtesy of Swatch

Wie so oft bei angeblichen „Limited Edition“-Artikeln übertraf die Nachfrage das Angebot deutlich, an mehreren Orten kam es zu chaotischen Szenen.

In Paris setzte die Polizei Tränengas ein, um vor einem Geschäft wieder Ruhe herzustellen. In Mailand berichteten lokale Medien von Handgreiflichkeiten, als sich zur Ladenöffnung ein Streit entzündete.

Auch in den Niederlanden und in mehreren britischen Städten waren die Läden dem Andrang kaum gewachsen, Swatch schloss zeitweise einige Filialen.

Der Schweizer Uhrenhersteller rief inzwischen zur Besonnenheit auf. Kundinnen und Kunden sollten „nicht in großen Scharen in unsere Geschäfte eilen, um dieses Produkt zu kaufen“, hieß es. Es handle sich nicht um eine streng limitierte Kollektion.

Cutter • Yolaine De Kerchove Dexaerde

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