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Astana eröffnet Ausstellung zu Leonardo da Vinci, Genie der Renaissance

Astana eröffnet Ausstellung „Leonardo da Vinci: Genie der Renaissance“
Astana: Ausstellung „Leonardo da Vinci – Genie der Renaissance“ eröffnet. Copyright  Copyright: Astana Concert
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Von Meruyert Zhakiyanova
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In Astana hat eine Ausstellung zu den Erfindungen Leonardo da Vincis eröffnet. Sie lädt Besucher ein, die Ideen eines der großen Erfinder, Künstler und Wissenschaftler zu entdecken.

Die Ausstellung „Leonardo da Vinci: Genie der Renaissance“ hat in Astana eröffnet. Sie vereint mehr als 40 mechanische Modelle in Originalgröße, die nach den Zeichnungen und Notizen des Renaissance-Meisters rekonstruiert wurden.

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Kuratoren haben die Exponate aus Museen in Rom und Florenz nach Kasachstan gebracht. Die Rekonstruktionen beruhen auf erhaltenen Handschriften, den sogenannten Vinci-Codices.

„Zu Lebzeiten schrieb Leonardo da Vinci mehr als 20.000 Manuskriptseiten, von denen rund 7.000 bis heute überliefert sind“, sagt die Ausstellungsleiterin Narima Mukhambetalina. „Diese überlieferten Schriften haben Fachleuten ermöglicht, mechanische Geräte nach seinen Zeichnungen wiederherzustellen.“

Die Schau erstreckt sich über fast 3.000 Quadratmeter im Palast des Friedens und der Versöhnung und ist in Themenzonen zu Luft, Wasser, Erde und Feuer gegliedert.

Luftzone der Ausstellung „Leonardo da Vinci: Genie der Renaissance“ in Astana.
Luftzone der Ausstellung „Leonardo da Vinci: Genie der Renaissance“ in Astana. Copyright: Astana Concert

Das Konzept spiegelt Leonardos lebenslange Faszination für die Kräfte der Natur. Es zeigt, wie er Beobachtung in ingenieurtechnische Lösungen verwandelte, die ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus waren.

Zu den Höhepunkten gehören frühe Flugmaschinen, militärische Konstruktionen und technische Mechanismen, die Technologien vorwegnahmen, die erst viele hundert Jahre später entwickelt wurden.

Besucherinnen und Besucher sehen unter anderem Leonardos berühmte Luftschraube, die als Vorläufer des modernen Hubschraubers gilt, sowie seinen Fallschirmentwurf, der auf seinen Studien zu Flug und Luftwiderstand beruht.

Die Ausstellung zeigt auch die Vorstellungen des Erfinders von militärischer Technik. Besonders beliebt ist ein gepanzertes Fahrzeug, dessen Form an einen Schildkrötenpanzer erinnert.

Leonardo gedachte diese Maschine als bewegliche Festung, die Soldaten beim Vorrücken über das Schlachtfeld schützen sollte.

Weitere Exponate zeigen Leonardos Interesse an Automatisierung und Mechanik. Dazu gehören ein selbstfahrender Wagen, den viele als frühestes Automobilkonzept betrachten, sowie Bauteile wie Kugellager, Zahnräder und Getriebe, die die Ingenieurwissenschaft bis heute prägen.

„Am meisten überrascht die Besucherinnen und Besucher oft die Feuerzone mit den militärischen Maschinen“, sagt die Fremdenführerin Dilnaz Zholdaskhanova. „Großes Interesse weckt auch der Luftbereich mit dem Fallschirm und der Luftschraube.“

Besucherinnen und Besucher erkunden einen LED-Tunnel in der Ausstellung.
Besucherinnen und Besucher erkunden einen LED-Tunnel in der Ausstellung. Copyright: Euronews

Historische Modelle treffen in der Schau auf moderne Technik. LED-Tunnel, digitale Projektionen und holografische Installationen helfen den Gästen, Leonardos Ideen zu visualisieren und nachzuvollziehen, wie seine Erfindungen funktionieren sollten.

Auch digitalisierte Versionen seiner berühmtesten Kunstwerke, darunter die Mona Lisa, sind Teil des Rundgangs.

Nach Angaben der Organisatoren stößt die Ausstellung vor allem bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse. Das liegt am interaktiven Konzept, das viele Exponate zum Anfassen bietet.

Die Ausstellung im Palast des Friedens und der Versöhnung in Astana läuft noch bis zum 30. September 2026.

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