Feuerwehrleute haben die ganze Nacht über gegen einen Waldbrand bei Tírig in der ostspanischen Provinz Castellón gekämpft. Sie setzten direkte Löschangriffe und gezielte Gegenfeuer ein, um die Flammen zu bremsen.
Aufnahmen zeigen Einsatzkräfte, die Buschland kontrolliert abbrennen, um Schneisen zu schlagen. Dabei lodern in unmittelbarer Nähe die Flammen. Insgesamt sind mehr als 300 Einsatzkräfte und 21 Flugzeuge im Einsatz. Der Brand brach am Freitag aus und hat seither rund 810 Hektar zerstört.
In der Nacht kamen die Löschtrupps voran. Die Behörden warnen jedoch, dass die für den Nachmittag vorhergesagten Gewitter kräftige Böen mitbringen könnten.
Der Brand trifft die Region in einer Phase, in der ein großer Teil Europas unter einer intensiven Hitzewelle leidet. Sie begünstigt schwere Waldbrände und verschärft die anhaltende Dürre.