Kolumbiens Erdbeben-Rettungskräfte haben am Dienstag, 11. August, in Pereira eine 32-jährige Frau lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes geborgen. Daniela Largo Sánchez wurde unter einem blauen Tuch hinausgetragen, um ihre Privatsphäre zu schützen, bevor sie in einen Krankenwagen gebracht wurde. Rettungskräfte applaudierten, als sie aus den Trümmern auftauchte, wie Aufnahmen vom Unglücksort zeigen.
Die Feuerwehr von Bogotá erklärte, sie habe Largo Sánchez rund zehn Stunden vor der Rettung geortet, doch die Frau war zu tief verschüttet, um sofort geborgen zu werden. Einsatzkräfte arbeiteten sich vorsichtig durch die Trümmer, um sie zu erreichen, ohne weitere Einstürze auszulösen.
Die Rettungsaktion fiel in eine Phase, in der Einsatzkräfte weiterhin beschädigte Gebäude im Westen Kolumbiens durchsuchen. Am 10. August hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die Region erschüttert. Nach Angaben der Feuerwehr ist in demselben Gebäude in Pereira noch eine weitere Person eingeschlossen. Die Suche dort läuft weiter.