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Ein Hausbesitzer steht fassungslos vor seinem Zuhause, das bei einem russischen Luftangriff nahe Kyjiw beschädigt wurde.

Video. Russland greift nachts mit Drohnen an: Brände in ukrainischen Städten

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In der Nacht zum 27. August haben russische Angriffe die ukrainischen Regionen Sumy und Odesa getroffen. Laut Regionalbehörden starb eine Person, sieben wurden verletzt.

In Sumy trafen Angriffe ein Wohngebiet. Es brachen Brände aus, die Häuser und Geschäftsgebäude beschädigten. Einsatzkräfte rückten zu drei Orten aus, Anwohner begutachteten den Schaden.

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In Odessa löschte die Feuerwehr mehrere Brände nach einem großangelegten Angriff, der nach Angaben der Regionalbehörden mehr als sieben Stunden dauerte. Unter den beschädigten Gebäuden war ein sechzehnstöckiges Wohnhaus. Betroffen waren außerdem ein Privathaus, eine Garage, Bildungseinrichtungen, Fahrzeuge und ein Getreideaufzug.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte erklärten, ihre Luftabwehr habe während des nächtlichen Beschusses 233 russische Ziele bekämpft. Dazu zählten nach eigenen Angaben 258 Angriffsdrohnen, zwei Anti-Schiffs-Raketen des Typs Oniks sowie mehrere ballistische Raketen der Typen Iskander-M und KN-23. Etwa ein Drittel der Drohnen sei düsengetrieben gewesen, andere entsprachen den Typen Shahed, Gerbera und Banderol oder dienten als Attrappen.

Die Angriffe verursachten auch Schäden in den Regionen Kyjiw, Dnipropetrowsk, Poltawa und Saporischschja. In Kyjiw berichtete Bürgermeister Witali Klitschko von vier Verletzten. Zwei kamen ins Krankenhaus, nachdem herabfallende Trümmer von Drohnen und Brände mehrere Stadtviertel getroffen hatten.

Ein separater Angriff am Tag des 27. August traf ein Epicentr-Einkaufszentrum im Stadtbezirk Osnowjanskyj in Charkiw. Regionalgouverneur Oleh Synjehubow erklärte, eine russische Geran-4-Seeker-Drohne habe einen Mann getötet und mindestens vier weitere Menschen verletzt.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Rettungskräfte seien in allen betroffenen Gebieten weiterhin im Einsatz. Das russische Verteidigungsministerium teilte hingegen mit, der Beschuss habe sich auf Rüstungsbetriebe, Ölraffinerien, Logistikzentren und Hafeninfrastruktur gerichtet.

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