Auf Videos in sozialen Medien ist offenbar zu sehen, wie Passagiere auf der umgekippten Fähre vor der Küste von Nord-Zypern auf Rettung warten. Sie waren auf dem Weg in die Türkei.
Ein Passagierschiff ist an diesem Sonntag gekentert. Nach Angaben der Zeitung Cyprus Mail befanden sich insgesamt 279 Menschen an Bord.
Mindestens sieben Menschen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen, 172 weitere wurden laut Angaben der Behörden gerettet.
Nach Angaben der Behörden war die Fähre aus Kyrenia (türkisch: Girne) in Nordzypern ausgelaufen und unterwegs zum türkischen Hafen Taşucu in Mersin.
Laut örtlichen Medien kenterte die Fähre an diesem Sonntag gegen Mittag. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sie sich rund zwei Kilometer vor der Küste von Kyrenia oder Girne entfernt.
Nach dem Unglück rückten Einheiten der türkisch-zyprischen Küstenwache in das Gebiet aus.
Auf nicht unabhänig geprüften Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie sich zahlreiche Menschen auf der umgekippten Fähre befinden.
Zahlreiche Boote sollen bei Rettung helfen
Der Ministerpräsident der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern, Ünal Üstel, und der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr, Erhan Arıklı, begaben sich Berichten zufolge an den Unglücksort und verfolgten die laufenden Rettungsarbeiten vor Ort.
Die Zeitung Kıbrıs Postası berichtete, dass alle Krankenhäuser der Region in Alarmbereitschaft versetzt wurden. Zahlreiche Boote in der Umgebung und entlang der Küste fuhren demnach zur Unglücksstelle, um Hilfe zu leisten.
Die Ursache des Unglücks ist zunächst noch unklar.