Der aktive Vulkan Anak Krakatau liegt in der Sundastraße zwischen den Inseln Java und Sumatra.
Nach einem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatoa hat der internationale Flughafen Soekarno-Hatta in Indonesien am Sonntag den Flugbetrieb eingestellt.
Der Vulkan Anak Krakatoa begann am Samstag auszubrechen und schleuderte Lavafontänen in die Höhe. Anwohner in mehreren Landesteilen meldeten „donnernde Geräusche und Erschütterungen“, teilte die Geologiebehörde Indonesiens mit.
Die Behörden stellten den Betrieb des Flughafens am Sonntagmorgen ab 1.30 Uhr Ortszeit ein, nachdem im Luftraum rund um den Flughafen Vulkanasche festgestellt worden war.
„Der jüngste Papiertest … hat positive Ergebnisse gezeigt, die auf die Ausbreitung von Vulkanasche im Gebiet des internationalen Flughafens Soekarno-Hatta hinweisen. Daher wurde die Flughafensperre bis Sonntag um 9.30 Uhr (02.30 Uhr GMT) verlängert“, teilte das indonesische Verkehrsministerium in einer Erklärung mit.
Von der Sperrung sind nach Angaben des Ministeriums mehr als 22.000 Passagiere betroffen. Insgesamt mussten 209 Flüge gestrichen oder umgeleitet werden, vor allem Verbindungen von und nach Singapur.
Auch Flüge nach Doha, Sydney und Kuala Lumpur sind betroffen. Nach Angaben der örtlichen Flughafenbehörde wurden zudem mindestens 16 Inlandsflüge nach Bali gestrichen.
Anak Krakatoa ist ein aktiver Vulkan in der Sundastraße zwischen den Inseln Java und Sumatra.
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