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Begräbniszeremonie für 24 Flüchtlinge nach Bootsunglück

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Von EFE/Reuters/AFP/WNE
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Begräbniszeremonie für 24 Flüchtlinge nach Bootsunglück

Mit christlichen und muslimischen Gebeten sind auf Malta 24 Opfer der Flüchtlingskatastrophe vom vergangenen Wochenende beigesetzt worden. Anwesend waren Vertreter der italienischen Regierung und der Europäischen Union.

In Brüssel trugen Mänschen Särge in Gedenken an die Toten. Zu dem Trauermarsch hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International aufgerufen.

Vermutlich waren bei dem Unglück über 800 Menschen gestorben, als ihr Boot auf der Überfahrt Libyen nach Italien kenterte. Die meisten Leichen konnten jedoch nicht geborgen werden. Nur 28 Menschen haben das Unglück überlebt.

Rund 1800 Flüchtlinge sind dieses Jahr bereits auf der Überfahrt von Nordafrika nach Europa gestorben. Das schreckt weitere Menschen in Not jedoch nicht ab, es immer wieder zu probieren. So haben italienische Behörden erst am Mittwoch wieder 220 Flüchtlinge gerettet. Die Migranten waren mit zwei Schlauchbooten vor der libyschen Küste unterwegs gewesen.