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Athen errichtet neue Hürden

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Mit einer erheblichen Verzögerung sind die Euro-Finanzminister in Brüssel zu Beratungen über eine Lösung der Griechenland-Krise zusammengekommen. Zu

Mit einer erheblichen Verzögerung sind die Euro-Finanzminister in Brüssel zu Beratungen über eine Lösung der Griechenland-Krise zusammengekommen. Zu der Verspätung kam es, nachdem sich die Vorverhandlungen auf Spitzenebene in die Länge zogen. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrowskis, sagte, die Verhandlungen seien intensiv gewesen, es gebe Fortschritte doch auch noch eine Reihe ungelöster Probleme.

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Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble zeigt sich unmittelbar vor Beginn der Beratungen skeptisch. Ähnlich äußerte sich sein finnischer Kollege Alexander Stubb: “Ich wäre angenehm überrascht, sollten wir eine Vereinbarung finden. Zwischen der technischen und der politischen Ebene gab es viel Hin und Her. Konkrete Vorschläge gab es noch keine.”

An den Vorverhandlungen hatten sich unter anderem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der Athener Regierungschef Alexis Tsipras beteiligt. “Die Verhandlungen, an denen sich Chefs der Institutionen und Tsipras beteiligten, dauerten mehr als sechs Stunden und brachten kein Ergebnis”, erläutert unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta. “Die Erwartungen der Euro-Gruppe sind gering. Brüsseler Quellen zufolge wird das EU-Gipfeltreffen an diesem Donnerstag entscheidend sein.”

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