EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Naher Osten: Sorge um Flugsicherheit wegen russischer Langstreckenraketen

Naher Osten: Sorge um Flugsicherheit wegen russischer Langstreckenraketen
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Verschiedene Luftfahrtorganisationen und Fluglinien machen sich Sorgen wegen der Langstrecken-Raketen, die Russland vom Kaspischen Meer aus auf Ziele

WERBUNG

Verschiedene Luftfahrtorganisationen und Fluglinien machen sich Sorgen wegen der Langstrecken-Raketen, die Russland vom Kaspischen Meer aus auf Ziele in Syrien feuert. Das berichtet unter anderem die deutsche Zeitung Die Welt. Die Marschflugkörper fliegen von Russland aus gut 1500 Kilometer weit über den Iran und den Irak nach Syrien, wie diese russische Anmimation zeigt.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheitveröffentlichte inzwischen Sicherheitshinweise für die betroffenen Lufträume. Eine konkrete Warnung äußerte sie vorläufig nicht. Die Raketen flögen unterhalb der normalen Reiseflughöhe von Passagiermaschinen, so die EASA. Meist sind Marschflugkörper in wenigen hundert Metern Höhe unterwegs, um vom gegnerischen Radar nicht bemerkt zu werden. Zivile Flugzeuge fliegen dagegen im Reiseflug um die 10.000 Meter hoch.

Laut der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO sind einige Airlines bereits auf Alternativrouten ausgewichen, verstärkt überfliegen sie auf dem Weg nach Asien nun Saudi-Arabien statt des Irans. Der Großteil allerdings bleibt bei den gewohnten Routen.

Other airlines are also adjusting routes due to the expanded Syrian conflict area. http://t.co/Fx7LyS7JmUpic.twitter.com/2T1UaCpq9N

— Flightradar24 (@flightradar24) 10. Oktober 2015

Die Region im Nahen Osten gehört zu den wichtigsten Flugwegen der Welt, was vor allem an den großen Drehkreuzen am Persischen Golf liegt. Russland ist seit Ende September militärisch in Syrien aktiv, vor wenigen Tagen schickte Moskau zum ersten Mal Marschflugkörper vom Kaspischen Meer aus ins Bürgerkriegsland. Russland unterstützt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Der Flug über Kriegs- und Krisengebiete ist gefährlich, wie etwa der Fall des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 zeigt. Die Boeing 777 wurde über dem umkämpften Osten der Ukraine von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben, die meisten waren Niederländer. Am kommenden Dienstag will die niederländische Sicherheitsbehörde ihren Abschlussbericht veröffentlichen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Einsturz in Belgorod: Rettungshelfer beinahe erschlagen

Putin feuert Freund Schoigu als Verteidigungsminister - wohl wegen Russlands Krieg in der Ukraine

Russlands Parade zum Tag des Sieges im Namen der sogenannten Spezialoperation in der Ukraine