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Die Chemie stimmt: Dow Chemical und DuPont wollen sich zu neuer Nummer eins zusammentun

Die Chemie stimmt: Dow Chemical und DuPont wollen sich zu neuer Nummer eins zusammentun
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In der Chemiebranche bahnt sich eine Elefantenhochzeit an.

Die zwei größten US-Chemiekonzerne Dow Chemical und DuPont verhandeln laut Insidern über einen Zusammenschluss. Eine Vereinbarung könnte schon in den nächsten Tagen erreicht werden. Dabei könnte ein neuer Branchengigant mit mehr als 110 Milliarden Euro Börsenwert entstehen und den bislang weltgrößten Chemiekonzern BASF auf Platz zwei verweisen. BASF ist an der Börse rund 65 Milliarden Euro wert.

DuPont und Dow Chemical stehen seit Jahren unter Druck von aktivistischen Anlegern, die unter anderem eine Abspaltung von Geschäftsteilen fordern – etwa bei Kunststoffen, Spezialchemikalien und Agrarchemie.

Angeheizt wurden die Spekulationen nicht zuletzt von den Unternehmen selbst. Dow-Chemical-Chef Andrew Liveris hatte nach einem erneut schwachen Agrarchemiegeschäft im dritten Quartal die Sparte auf den Prüfstand gestellt. Jeder spreche mit jedem, ließ er wissen. Auch der neue DuPont-Chef Edward Breen hatte Gespräche mit der Konkurrenz über das Agrarchemiegeschäft eingeräumt. Auch ihm machen ein schwächelndes Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut und die Dollar-Stärke Sorgen.

su mit dpa

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