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Zentralafrikanische Republik - Kinder berichten von Vergewaltigung durch UN Soldaten

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Von Euronews
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Schwerwiegende Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauchs durch Soldaten des EU-Verbands Eufor kommen aus der Zentralafrikanischen Republik. Die Verbrechen

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Schwerwiegende Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauchs durch Soldaten des EU-Verbands Eufor kommen aus der Zentralafrikanischen Republik. Die Verbrechen sollen 2014 geschehen sein, damals waren tausende ausländische Soldaten im Einsatz. Es sollen Mädchen im Alter von sieben bis 16 Jahren vergewaltigt worden sein, die Vereinten Nationen ermitteln gegen georgische Eufor Soldaten und französische Militärangehörige.

Mehrere Mädchen, die seinerzeit zwischen 14 und 16 Jahren alt waren, sagten demnach einem UN-Team, sie seien von Soldaten des europäischen Militärverbands Eufor für Sex bezahlt oder vergewaltigt worden. Ein siebenjähriges Mädchen berichtete, es habe für Oralsex mit Soldaten der französischen Sangaris-Militärmission eine Flasche Wasser und eine Packung Kekse bekommen.

Dazu Rupert Colville, Sprecher des UN Hochkommissariates für Menschenrechte:

“Je mehr Vorfälle bekannt werden, desto mehr Nationalitäten kommen ins Spiel. Grundsätzlich ist klar, daß alle militärischen Käfte wesentlich stärkere und effektivere Mittel anwenden müssen, um Mißbrauch und Ausbeutung zu verhindern, und das nicht nur in der zentralafrikanischen Republik.”

In Bangui kam es inzwischen zu Protesten, nachdem die Präsidentenwahl kurzfristig verschoben wurde. Die für Sonntag geplante Stichwahl findet wohl erst Mitte Februar statt. In der Stichwahl um das höchste Staatsamt stehen sich die beiden früheren Regierungschefs Anicet Georges Dologuele und Faustin Archange Touadera gegenüber. Dologuele hatte im ersten Wahlgang am 30. Dezember 23,7 Prozent der Stimmen erhalten, Touadera kam auf 19,1 Prozent. Die Demonstranten fordern die Annullierung des ersten Wahldurchganges vor einem Monat.

Die gleichzeitig abgehaltene erste Runde der Parlamentswahl war am Montag bereits annulliert worden; es seien zahlreiche Unregelmäßigkeiten aufgetreten, erklärte das Verfassungsgericht in Bangui.

Die Wahlen sollten eigentlich eine Rückkehr zu mehr Stabilität in der Zentralafrikanischen Republik ermöglichen. Das Land war im März 2013 durch den Sturz von Präsident François Bozizé in eine Spirale der Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Milizen gestürzt worden.

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