Kirchenattentat nahe Rouen: Zweiter Angreifer offiziell identifiziert

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Zwei Tage nach dem tödlichen Attentat auf eine Kirche in der Normandie haben die Ermittler auch die Identität des zweiten Angreifers offiziell festgestellt.

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Zwei Tage nach dem tödlichen Attentat auf eine Kirche in der Normandie haben die Ermittler auch die Identität des zweiten Angreifers offiziell festgestellt. Es handelt sich um den 19-Jährigen Abdel Malik Petitjean, wie die Staatsanwaltschaft in Paris bestätigte. Er hatte am Dienstag im Ort Saint-Etienne-du-Rouvray mit einem weiteren bereits zuvor identifizierten Angreifer einen Priester ermordet. Im Gegensatz zu seinem Komplizen war Petitjean nicht straffällig geworden. Anti-Terror-Ermittler hatten ihn jedoch als potenziell radikal eingestuft, da er versucht habe, nach Syrien zu reisen. Ermittler fanden in der Wohnung des bereits identifizierten ersten Angreifers seinen Personalausweis.

Die Bestürzung ist nach dem erneuten Attentat in Frankreich groß. Einwohner der kleinen Stadt Saint-Etienne-du-Rouvray legten am Rathaus Blumen zum Gedenken nieder.Die beiden Täter waren von der Polizei erschossen worden. Die Ermittlungen halten an. Mehrere Personen aus dem Umfeld der Attentäter wurden verhört. Die Täter hatten offenbar Verbindungen zur IS-Miliz. Die IS-nahe Agentur Amak hat ein Bekennervideo der beiden Attentäter veröffentlicht. Darin schwören sie dem IS-Anführer ihre Treue.

Eine Nonne konnte den Attentätern entkommen. Schwester Danielle berichtet: “Ich hatte besonders große Angst, als sie rein kamen. Ich sagte zu mir: ‘Wir werden sterben’. Als ich sie hereinkommen sah, sagte ich zu mir: ‘Das war’s. Das ist das Ende.’ Sie waren sehr entschlossen und motiviert. ‘Ihr Christen, löscht uns aus’. So etwas haben sie gesagt, sie haben etwas geschrien.” Sie berichtet zudem, dass der Pfarrer vor seiner Ermordung eine Diskussion mit den Attentätern begann.

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