EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Papst fordert Kampf gegen Menschenhandel und Schutz der Rohingya

Papst fordert Kampf gegen Menschenhandel und Schutz der Rohingya
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Anlässlich des “Internationalen Tages für Gebete und Reflexion gegen Menschenhandel” hat Papst Franziskus Regierungsverantwortliche in aller Welt aufgerufen, entschiedener gegen derartige Menschenrech

WERBUNG

Anlässlich des “Internationalen Tages für Gebete und Reflexion gegen Menschenhandel” hat Papst Franziskus Regierungsverantwortliche in aller Welt aufgerufen, entschiedener gegen derartige Menschenrechtsverstöße vorzugehen.

Laut den Vereinten Nationen werden Frauen und Männer gleichermaßen Opfer von Menschenhandel, sie leiden rund um die Welt vor allem unter Zwangsprostitution oder sklavereiähnlichen Zuständen.

“Ich rufe alle Menschen in Regierungspositionen auf, diese Plage beständig zu bekämpfen und unseren jüngeren Brüdern und Schwestern, deren Würde verletzt wurde, eine Stimme zu geben. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, dieses beschämende und nicht tolerierbare Verbrechen auszumerzen”, so Franziskus.

Gut eine Woche nach einem UN-Bericht über Massentötungen, systematische Vergewaltigungen und Vertreibungen der Rohingya durch Sicherheitskräfte in Myanmar rief Franziskus außerdem zum Schutz der muslimischen Minderheit des Landes auf.

“Sie haben jahrelang gelitten, sie wurden gefoltert und getötet – einfach, weil sie ihre Kultur und ihren muslimischen Glauben leben. Lasst uns für sie beten, für unsere Brüder und Schwestern der Rohingya.”

Der UN-Bericht enthielt auch Augenzeugenberichte über die Tötung von Säuglingen, Kindern, Frauen und alten Meschen, über Massenverhaftungen und die systematische Zerstörung von Nahrungsmittelvorräten.

Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi habe angekündigt, die Vorwürfe umgehend untersuchen lassen, so der Hohe Kommissar für Menschenrechte Zeid Ra’ad al-Hussein. Die Demokratieaktivistin war 2016 zur Regierungschefin des mehrheitlich buddhistischen Landes gewählt worden.

Papst Franziskus will dieses Jahr das benachbarte Bangladesch besuchen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Behörden in Gaza: Israel tötet 274 Menschen bei Geiselbefreiung

Urteil gegen Ex-US-Präsident: In allen Punkten schuldig gesprochen

Verdacht auf islamistischen Terror: 14-jährige plante Messerattacke