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Kolumbiens Präsident verhängt Notstand über Mocoa

Kolumbiens Präsident verhängt Notstand über Mocoa
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Um den Wiederaufbau der durch eine Schlammlawine zerstörten Stadt Mocoa zu erleichtern, hat der kolumbianische Staatspräsident Juan Manuel Santos den ökonomischen, sozialen und ökologischen Notstand erklärt.

Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 273 gestiegen. 262 Menschen wurden verletzt.

Die Regierung bewilligte den Bau eines Aquädukts zur Wasserversorgung und eines neuen Krankenhauses in der südkolumbianischen Stadt. Außerdem wurden rund 14 Millionen US-Dollar Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Mocoa soll nach dem Wiederaufbau besser dastehen als zuvor, versprach Santos.





2.700 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. Die Regierung lässt im Rahmen der Nothilfe ferner 2.000 Koch-Sets, 7.000 Decken und 6.000 Matratzen nach Mocoa schicken. 26 Tankwagen sollen wegen der zerstörten Leitungen die Bürger mit Trinkwasser versorgen.