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Fall Skripal: „Dreister und rücksichtsloser Angriff"

Fall Skripal: „Dreister und rücksichtsloser Angriff"
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Bei der Vergiftung des früheren Geheimdienstlers Sergej Skripal und seiner Tochter handelt es sich der britischen Innenministerin Amber Rudd zufolge um einen „dreisten und rücksichtslosen Angriff“.

Eine Terrorbekämpfungseinheit der Polizei leitet die Ermittlungen und untersucht derzeit, woher das eingesetzte Nervengift stammt.

Da dies ein „sehr ernster Vorfall“ sei, arbeite die Polizei in Salisbury in voller Stärke an dem Fall und deshalb unterstütze man, so gut es geht, und leiste medizinische Hilfe. Natürlich mache sie sich große Sorgen um ebenfalls vergifteten Polizisten, so Rudd.

Andeutungen, Moskau könne mit der Vergiftung des früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters zu tun haben, wies der Kreml entschieden zurück. Präsident Wladimir Putin sagte in Bezug auf die Sanktionen des Westens, aber sicher nicht ohne Anspielung auf den Fall Skripal:

„Diejenigen, die uns das Gift geben, werden das irgendwann selbst zu sich nehmen und sich selbst vergiften.“

Der britische Außenminister Boris Johnson sagte, sollte sich herausstellen, dass es im Fall Skripal eine staatliche Verstrickung gebe, werde man angemessen und mit harter Hand reagieren.