SNCF: Nach den Streiks ist vor den Streiks

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Von Euronews
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Die französischen Eisenbahner stellen ihre Arbeitsniederlegungen vorerst ein und kündigen bereits weitere Maßnahmen gegen die Reform an.

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In Frankreich enden an diesem Donnerstag vorerst die Eisenbahnerstreiks. Seit dem 3. April legten Mitarbeiter der SNCF an insgesamt 36 Tagen die Arbeit teilweise nieder, was den Zugverkehr schwer beeinträchtigte. Die Bediensteten wollten eine Reform verhindern, mit der Geld eingespart und Privilegien abgebaut werden sollen.

„Wir haben daran gearbeitet, Antworten auf die größten Sorgen zu finden", sagt Präsident Emmanuel Macron. „Das werden wir innerhalb des Unternehmens auch weiterhin immer dann tun, wenn diese Sorgen berechtigt sind und sie nicht daher rühren, dass einfach nichts geändert werden soll."

Am 14. Juni stimmte der Senat mehrheitlich für die Reform, damit ist sie beschlossene Sache. Das Streikende bedeute nicht die Einstellung ihres Kampfes, betonen die Gewerkschaften und riefen bereits zu weiteren Protestmaßnahmen auf.

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