EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Tod mit 32: Muse von Lady Gaga, 'Zombie Boy' Rick Genest

Rick Genest ist mit 32 Jahren tot in seiner Wohnung gefunden worden.
Rick Genest ist mit 32 Jahren tot in seiner Wohnung gefunden worden. Copyright Reuters
Copyright Reuters
Von Alexandra Leistner
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Er inspirierte andere Künstler, war aber auch selbst einer: Der Kanadier war Model und ein Freund von Pop-Ikone Lady Gaga, in deren Musikvideo er mitmachte.

WERBUNG

Rick Genest, ein kanadisches Model, Künstler und Schauspieler, der für seinen volltätowierten Körper berühmt ist, ist sechs Tage vor seinem 33. Geburtstag gestorben.

Seine Leiche wurde am Mittwoch in seinem Haus im kanadischen Montreal gefunden. Die Polizei hat den Tot als Selbstmord eingestuft.

Besser bekannt unter seinem Spitznamen Zombie Boy, ist Genest mit seinen Knochen-, Muskel- und Organ-Tattoos berühmt geworden, die seinen kompletten Körper bedecken. Internationalen Ruhm erlangte er 2011, als er in Lady Gagas Musikvideo zu Born This Way auftrat.

Genest ist auch in den Zeitschriften GQ und Vogue abgebildet worden, und eine riesige Bronzestatue vom berühmten britischen Bildhauer Marc Quinn, die ihn zeigt, soll im kommenden Jahr im Londoner Wissenschaftsmuseum ausgestellt werden.

US-Popstar Lady Gaga sprach am Freitag vom niederschmetternden Tod ihres "Freundes". Auch sie sprach von "Suizid". Ihrer Community sagte sie "wenn Du leidest, ruf heute einen Freund oder deine Familie an. Wir müssen uns gegenseitig retten."

Das Tabu um psychische Gesundheit und psychische Probleme müsse endlich gebrochen werden, so Gaga.

(AdBlock ausstellen, falls Tweet nicht angezeigt wird)

In einem anderen Tweet fügte sie hinzu: "Güte und geistige Gesundheit sind keine einmalige Sache."

Genests entschied sich bereits mit 15 Jahren, ein "lebendes Skelett" zu werden. Damals beschäftigte er sich mit einer Hirntumordiagnose.

"Mir wurde gesagt, ich könnte sterben oder entstellt zurückgelassen werden; ich schätze, deswegen war ich vom Morbiden und Makabren besessen", sagte Genest dem Spiegel 2016. "Die Operation zur Entfernung des Tumors verlief reibungslos, aber seitdem weiß ich, dass das Leben zu kurz ist, um meine Träume von Tätowierungen und Körperveränderungen nicht zu erfüllen."

Wenn Sie selbst deprimiert sind, können Sie sich in Deutschland per Chat, Mail oder telefonisch kostenlos und anonym unter 0800/111 0 111 beraten lassen. Ein muslimisches Beratungstelefon gibt es rund um die Uhr unter 030 - 44 3509 821 (oder wenn nicht in Deutschland: 0049 - 30 / 44 35 09 821). In Österreich können Sie sich unter der Telefonnummer 142 beraten lassen oder im Internet. In der Schweiz hilft die Dargebotene Hand im Internet und unter der Telefonnummer 143.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Urteile im Mordfall Jan Kuciak: Freispruch und Schuldspruch

"Homophobie tötet": Suizid von Lucas, 13, schockiert in Frankreich

Nach Selbstmord für den Iran: Trauer um Mohammad Moradi