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Nach Luftangriffen auf Idlib: Zehntausende fliehen

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Nach Luftangriffen auf Idlib: Zehntausende fliehen

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Die syrische Luftwaffe hat zusammen mit russischen Kampfjets heftige Angriffe auf Idlib geflogen. Syrien und sein Verbündeter Russland wollen in Idlib nach eigenen Angaben "Terroristen" bekämpfen. Idlib ist der letzte große Rückzugsort für Rebellen in Syrien. Die Regierung in Damaskus droht, die Provinz einzunehmen, nachdem diplomatische Versuche gescheitert waren.

In Genf erklärte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock:

"Unsere wichtigste Botschaft ist, dass es Wege geben muss mit dem Problem umzugehen, ohne dass die nächsten Monate in Idlib zu der schlimmsten humanitären Katastrophe und dem größten Verlust an Menschenleben des 21. Jahrhunderts werden."

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in diesem Monat bereits bis zu 30.000 Menschen innerhalb der Region vertrieben. Sie seien in weiter nördlich gelegene Teile der Region gezogen

Im Falle eines Großangriffs werden riesige Flüchtlingsströme in Richtung der angrenzenden Türkei befürchtet, die ihre Grenzen aber dicht gemacht hat.