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Reform des EU-Urheberrechts nimmt entscheidende Hürde

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Reform des EU-Urheberrechts nimmt entscheidende Hürde

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Bei der umstrittenen Reform des EU-Urheberrechts hat sich das Europaparlament auf eine gemeinsame Position inklusive des Leistungsschutzrechts für Presseverleger geeinigt.

Die explizite Einführung von Upload-Filtern, bei Plattformen wie beispielsweise "YouTube", sieht der Vorschlag nicht vor.

Allerdings soll die Haftung für Uploads künftig bei den Internetplattformen liegen. Es wird erwartet, dass die Anbieter in Zukunft alles tun werden, um keine Rechte zu verletzen.

Plattenfirmen, Zeitungsverlage, Autoren und andere Rechteinhaber sollen fairer für ihre Leistung entlohnt werden. Kritiker sehen die Gefahr von Zensur.

Dazu Ursula Pachl, Vize-Generaldirektion des Europäischen Verbraucherverbands:

"Das Copyright ist ein perfektes Prinzip und wir unterstützen es. Aber wir unterstützen auch die Konsumenten, wenn sie selbst kreativ werden wollen. Zum Beispiel, wenn sie zu Musik tanzen, daraus ein Video machen und es ins Internet hochladen. So etwas sollte möglich sein, weil es nicht kommerziell ist und niemandem schadet, wenn Menschen etwas mit Freunden teilen. Dies ist wegen des Textes, der heute angenommen wurde, in Gefahr".

Das Ende der Meinungsfreiheit im Internet? Oder doch der verdiente Schutz für Kreativschaffende? Die geplante Reform wird auch weiterhin für Diskussionen sorgen.