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Taxi Streik gegen Uber in Portugal

 Taxi Streik gegen Uber in Portugal
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In Portugal streiken die Taxifahrer. Der Protest in Lissabon, Porto und an der Algarve richtet sich gegen Fahrdienstleister wie Uber und Cabify.

Die Fahrer fordern, dass die Regierung die bisherige Lizenzvergabe für Transportfahrzeuge mit Fahrern gesetzlich neu regelt .

Dazu Carlos Ramos, Präsident des portugiesischen Taxiverbands:

"Es geht nicht um den Wettbewerb, wir sind nicht gegen den Wettbewerb. Um einen gesunden Wettbewerb zu führen, muss es Chancengleichheit geben. Der Gesetzgeber verursacht zwei Systeme, mit unterschiedlicher Besteuerung, für dieselbe Leistung".

Auch Jose Antonio, von der Taxivereinigung in Madrid kämpft dafür, den unlauteren Wettbewerb künftig zu begrenzen:

"Wir kämpfen, weil es administrative Taxi-Lizenzen gibt, die von der Verwaltung erteilt werden. Es kann nicht sein, dass diese Plattform, die nicht einmal eine Firma ist und in ein Steuerparadies ausweicht, wie ein Taxiunternehmen arbeitet. Wenn der Transport geregelt ist, dann müssen die Regeln für alle gelten".

Der Konflikt schwelt nicht nur in Portugal und Spanien. Auch in Deutschland und Frankreich sehen sich Taxifahrer, angesichts der Konkurrenz aus dem Netz, wirtschaftlich in die Enge gedrängt.