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Nach Schock-Video: Schlachthaus in Frankreich geschlossen

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Nach Schock-Video: Schlachthaus in Frankreich geschlossen

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Tagelang hatte die Organisation von Tierschützern L214 gegen ein Schlachthaus in Boischaut in Zentralfrankreich mobil gemacht - mit einem Video, auf dem blutende und offenbar leidende Tiere zu sehen sind. Die Aktivisten von L214 hatten auch in Chateauroux eine Klage wegen Tierquälerei gegen das Schlachthaus eingereicht. Die auf dem Video gezeigten Zustände verstoßen laut L214 gegen die geltenden Regeln und Hygienevorschriften. Auf dem Video brechen die Tiere zusammen und liegen in ihrem Blut und in Exkrementen.

Nachdem auch zahlreiche französische Medien über die schockierenden Videoaufnahmen aus dem Schlachthof berichtet hatten, hat das französische Landwirtschaftsministerium zusammen mit der Präfektur die Einrichtung in Boischaut geschlossen. Der Präfekt des Départements Indre, Seymour Morsy, sprach von "inaktzeptablem Leid der Tiere", das auf dem Video zu sehen sei. Deshalb werde die Aktivität des Schlachthauses vorläuftig eingestellt.

In dem Schlachthaus, das von der Gemeinde La Châtre et Sainte-Sévère betrieben wurde, arbeiteten 17 Angestellte, es hatte ein Bio-Zertifikat.Deshalb meinen Kritiker, dass die Tierschützer gegen die Falschen mobil machen.

Offenbar hatten Veterinäre, die die Einrichtung überprüft hatten, aber schon 2016 die Zustände in dem Schlachthaus beklagt.

Die Organisation L214 setzt sich auch für veganies Leben ein und hat andere Aktionen gegen das Schreddern von K¨üken, das Mästen von Gänsen und grausame Tiertransporte organisiert.

Das Video der Tierschützer von L214, auf dem die offenbar misshandelten Kühe zu sehen sind, wurde im vergangenen August und September gedreht.

Die Tierschützer beklagen, dass ein Rind 40 lange Sekunden lang in eine Box eingesperrt versucht, vor seinem Tod zu fliehen - was auf dem auch auf Twitter verbreiteten Video zu sehen ist.