Eilmeldung

Eilmeldung

Judo Grand Prix Taschkent - Michaela Polleres gewinnt Gold

Sie lesen gerade:

Judo Grand Prix Taschkent - Michaela Polleres gewinnt Gold

Judo Grand Prix Taschkent - Michaela Polleres gewinnt Gold
Schriftgrösse Aa Aa

Zweiter Wettkampftag beim Judo Grand Prix in Taschkent. Vier Wettkämpfe standen in der usbekischen Hauptstadt heute auf dem Programm. Lokalmatador Khikmatillokh Tuarev gewinnt Gold in der Klasse bis 73 Kg.

Im Viertelfinale besiegte er den Franzosen Benjamin Axus. Im Finale bezwang er zur Freude des heimischen Publikums den Lübecker Igor Wandtke. Der Deutsche musste sich nach 6:44 Minuten mit der Silbermedaille zufrieden geben.

Für Tuarev ist es das erste Gold bei einem Judo Grand Prix. Usbekistans Sportminister Dilmurod Nabiyev überreichte dem Sieger die Medaille.

"Das Finale war sehr aufregend und sehr hart, aber das Publikum hat mich die ganze Zeit unterstützt. Die Zuschauer wussten, was ich durchmache.Ich bin sehr glücklich, dass ich hier Champion geworden bin".

Bei den Damen darf sich Mungunchimeg Baldorj aus der Mongolei in der Klasse bis 63 Kg über die Goldmedaille freuen. Sie bezwang die Italienerin Maria Centracchio. Nach 1:24 Minuten beendete die dritte der Weltmeisterschaften von 2017 den Kampf mit einem Ippon.

Für die Mongolin ist es das zweite Grand Prix Gold auf der Judo Tour.

"Ich habe keine Medaille gewonnen, seit ich bei den Weltmeisterschaften 2017 Bronze gewonnen habe. Jetzt habe ich eine Goldmedaille gewonnen und bin sehr glücklich".

Didar Khamza gewinnt seinen Finalkampf in der Klasse bis 81Kg. Der Kasache bezwang Dagvasuren Nyamsuren aus der Mongolei nach 6:27 Minuten mit einem Ippon.

Für Khamza ist es nach seinem Sieg beim Abu Dhabi Grand Slam der erste Erfolg bei einem Judo Grand Prix.

Michaela Polleres gewinnt Gold in der Klasse bis 70 Kg. Ein Waza-Ari reichte der 21-jährigen Niederösterreicherin nach 4:00 Minuten zum Sieg gegen die deutsche Athletin Giovanna Scoccimarro.

Der Wurf des Tages gelang Jonathan Allardon aus Frankreich. Ein blitzschneller O-uchi-gari gegen Erian Sherov aus Kirgisistan brachte ihn in die nächste Runde.